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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Große Investitionen stehen an

17.08.2018

Kirchhatten Wie bedeutend die Freiwilligen Feuerwehren einer Gemeinde sind, machte am Mittwochabend Stefan Mertens im Rathaus in Kirchhatten klar. „Eine Feuerwehr ist auch für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung maßgeblich und unverzichtbar“, so der Fachmann, der für die Bonner Firma Forplan arbeitet und für die Gemeinde Hatten an einem Feuerwehrbedarfsplan mitgewirkt hat. Im Ausschuss für Soziales, Ordnung und Jugend stellte er die Ergebnisse der Analysen vor.

Inhalt des über 70 Seiten umfassenden Dokuments sind vor allem vier Bereiche: der momentane Zustand der vier Freiwilligen Feuerwehren (Dingstede, Kirchhatten, Sandhatten und Sandkrug), eine „Gefährdungs- und Risikoanalyse“, die Festlegung von Sicherheitsstandards und das Soll-Konzept – also jene Punkte, die verändert werden sollten.

Bessere Vernetzung hilft

Das Fazit des Experten ist grundsätzlich positiv. Zwar seien die Ausrückzeiten noch zu verbessern, das könne durch die Verlegung der Feuerwehr Sandkrug aber schon erreicht werden. Wie häufig bei Freiwilligen Feuerwehren, seien tagsüber nur wenige Einsatzkräfte verfügbar. „Es hilft, wenn die Wehren sich noch mehr vernetzen“, riet der Dipl.-Geograf.

An allen vier Feuerwehrhäusern wurden Unzulänglichkeiten festgestellt. Die reichen laut Mertens von leichten Mängeln wie zu wenige Parkplätze bis hin zu Punkten, die gefährlich werden können. Dazu zählen schlechte Zufahrten, gefährliche Kreuzungen und zu enge Gebäude. „Das Feuerwehrhaus Kirchhatten hat erhebliche Mängel. Wir empfehlen einen Neubau an geeigneterer Stelle“, so Mertens.

Ein immenser Investitionsstau habe sich außerdem bei den Einsatzwagen der verschiedenen Ortswehren ergeben. „Wir empfehlen, Großfahrzeuge nach 25 Jahren, auszutauschen“, erklärte Mertens. Viele der Löschfahrzeuge seien bereits über 30 Jahre alt (Kirchhatten und Sandhatten).

Viele alte Löschfahrzeuge

„Die Vielzahl der geforderten Anschaffungen muss natürlich in eine zeitliche Abfolge gebracht werden, damit das wirtschaftlich darstellbar bleibt“, signalisierte Mertens. Aber man dürfe es nicht vernachlässigen, sondern müsse immer „auf dem aktuellen Stand“ bleiben. Bürgermeister Christian Pundt hob hervor, dass ihm die Bereithaltung der leistungsfähigen Feuerwehr am Herzen liege, und schlug vor, einen „bindenden Plan“ für die Ortswehren zu erarbeiten, der in die nächsten Haushaltsberatungen mit einfließen soll.

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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