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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Hatter Feuerwehren: Gut aufgestellt für die Zukunft

28.10.2019

Kirchhatten Im Rahmen des „gemütlichen Beisammenseins“ wird auf dem Gemeindefeuerwehrball der vier Hatter Ortwehren nicht nur ausgiebig das Tanzbein geschwungen, auch die Beförderungen und Ehrungen verdienter Wehrmitglieder stehen traditionell im Mittelpunkt dieses Feuerwehrfestes, zu dem Gemeindebrandmeister Stefan Heinke am Samstagabend in den Schützenhof nach Kirchhatten eingeladen hatte. Mit großer Spannung wurde auch der Bekanntgabe der Platzierungen des Gemeindewettkampfes mit der Pokalübergabe an die siegreichen Mannschaften entgegengesehen.

Traditionsgemäß eröffnete Stefan Heinke den festlichen Abend, zu dem er Bürgermeister Christian Pundt, den Ratsvorsitzenden Hajo Töllner, den Ausschussvorsitzenden Lars Janßen und die Amtsleiterin Heike Kersting begrüßte, mit einer Rede zur aktuellen Situation der Wehren, denn in Bund, Land, Kreis und Gemeinde tut sich etwas, was Veränderungen im Zivil- und Katastrophenschutz betrifft. „Das bedeutet“, so Heinke, „dass der Landkreis und auch die Gemeinde einen Stab aufstellen muss, der bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall die Führung übernimmt. Aktuell wird dieses im Landkreis Oldenburg bereits umgesetzt, denn das Zusammenspiel der Sachgebiete wird schon geübt.“

Personal für TEL gesucht

Auch ist der Landkreis verpflichtet, eine Technische Einsatzleitung (TEL) einzusetzen. Diese wird ebenfalls aus einem Stab bestehen und bei Großschadenslagen und im Katastrophenfall die taktisch-operative Führung des Einsatzes übernehmen. Aktuell sucht der Landkreis für diese TEL geeignetes Personal. Es soll sich aus Mitgliedern der verschiedenen Bereiche wie Feuerwehr, THW und Sanitätsdienst zusammensetzen. Von Feuerwehrseite werde der Zugführerlehrgang Voraussetzung für die Mitarbeit in der TEL sein, informierte der Hatter Feuerwehrchef.

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Unwetter werden mehr

Mit der Novellierung des Gesetzes wird das Land den größten Teil der Kosten eines solchen Einsatzes übernehmen. Vor diesem Hintergrund gehen Experten davon aus, dass die Schwelle, einen Katastrophenfall auszurufen, zukünftig viel kleiner werden wird. „Aufgrund der Klimaveränderung werden wir es zukünftig immer mehr mit dem extrem starken Gegner ’Unwetter’ zu tun bekommen“, ist sich Heinke sicher. „Ob Hochwasser oder Starkregen, Vegetations- und Waldbrände oder einfach nur die gestrandeten Fahrgäste eines Zuges, die mitten im Hochsommer betreut und gegebenenfalls gerettet werden müssen, da aufgrund von zu hohen Temperaturen die Klimaanlagen von Zügen und Fernbussen einfach ihre Funktion einstellen“, nennt er einige Beispiele.

„Die Schnelleinsatzgruppen (SEG) werden innerhalb der nächsten zwei Jahre verschwunden sein“, so Heinke. „Statt der SEG wird uns dann ein ’Einsatzzug Sanität und Betreuung’ unterstützen.“ Dieser könne sofort 25 Verletzte medizinisch versorgen oder 250 unverletzte Personen innerhalb von 24 Stunden betreuen. Die Feuerwehr müsse und werde sich diesen Anforderungen stellen. „Sowohl personell als auch technisch sowie im Rahmen der Ausbildung“, versprach der Gemeindebrandmeister und ergänzte: „Ich habe vor der Zukunft mit ihren Herausforderungen keine Angst.“

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