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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Soziales: Kompetent im Dienst für die Gesellschaft

02.07.2011

WILDESHAUSEN Sieben Ehrenamtliche gehörten zur ersten Schicht, nachdem der Malteser Hilfsdienst (MHD) 1980 den Rettungsdienst in Wildeshausen übernommen hatte. Ilse Menneking war eine davon. „Wir wollten aus christlicher Verantwortung heraus etwas für das Gemeinwesen tun“, erinnerte sich die 62-Jährige. Unter Hinweis auf das biblische Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“ mahnte Menneking die Entscheidungsträger, die sich am Freitag beim Festakt der Malteser in der Kreismusikschule versammelt hatten: „Auch die Helferinnen und Helfer müssen spüren, dass ihnen wirksam geholfen wird.“

An „historischer Stätte“ feierte der MHD das 40-jährige Bestehen der Stadtgliederung und die Übernahme des Rettungsdienstes vor 30 Jahren. Im einstigen „Haus Burgberg“ fand bereits die 20-Jahr-Feier statt; eine Podiumsdiskussion an gleicher Stätte ebnete den Weg für den Rettungsdienst, erinnerte Stadtbeauftragter Thomas Siemer vor 65 geladenen Gästen. Auch wenn die sozialen Dienste heute überwiegend von Profis geleistet würden, sei das Ehrenamt mit 60 Aktiven weiterhin eine tragende Säule, so Siemer. „Un­ser Motto ,...weil Nähe zählt’ wird hier auch gelebt.“

Die rasante Entwicklung der Malteser-Gliederung würdigte Sebastian Kliesch, Geschäftsführer der Malteser für den Offizialatsbezirk Oldenburg. Unvergessen bleibe der inzwischen verstorbene Alwin Siemer, unter dessen Führung 28 Jahre lang ein aufblühender MHD gestaltet wurde. Kliesch dankte auch der Stadt und dem Krankenhaus Johanneum, die für „optimale Rahmenbedingungen“ gesorgt hätten. „Hier wird das Ehrenamt noch hoch gehalten“, gratulierte die stellvertretende Landrätin Christel Zießler. Sie lobte das Zusammenspiel mit anderen Organisationen.

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„Ohne Ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft ein Stück ärmer“, sprach Bürgermeister Dr. Kian Shahidi das Team um MHD-Dienststellenleiter Georg Rehaag und Siemer an. Er lobte das Verantwortungsbewusstsein und die hohe Kompetenz beim Krisenmanagement und hob auch die Unterstützung bei der Eingliederung von Zuwanderern hervor. Unter den Ehrengästen waren Ehrenbürger Manfred Rollié, die Pfarrer Matthias Selke und Holger Kintzinger, die das Kriseninterventionsteam unterstützen, Vertreter aus dem Rat, von Polizei, Feuerwehr und weiterer Hilfsorganisationen, darunter Martin Grobert von den Johannitern in Ahlhorn.

Kliesch thematisierte auch die Folgen durch den Wegfall des Zivildienstes. So würde Hannelore de Schutter, Leiterin Soziale Dienste beim MHD Wildeshausen, gern einen Besuchs- und Begleitdienst aufbauen. Ehrenamtliche, die sich einmal in der Woche Zeit für Alleinstehende nehmen möchten, werden gesucht.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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