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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Weniger Alkoholvergiftungen

30.01.2018

Landkreis „Weniger Jugendliche aus dem Landkreis Oldenburg wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus.“ Diese Nachricht hat nun die Krankenkasse IKK classic vermeldet. Sie hatte laut eigenen Angaben zuvor aktuelle Daten vom niedersächsischen Landesamt für Statistik ausgewertet.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: In 2016 haben 154 Personen eine Alkoholvergiftung erlitten, die zu einem Klinikaufenthalt führte. In 2015 waren es 151 Personen. Bei den unter 18-Jährigen im Landkreis erkannte die Krankenkasse eine Verminderung: 2016 mussten 22 von ihnen wegen einer Alkoholvergiftung in stationäre Behandlung (15 Jungen, sieben Mädchen), 2015 waren es 29 (19 Jungen, zehn Mädchen).

Eine positive Entwicklung bei den Minderjährigen ist laut Statistik auch im Landkreis Cloppenburg zu beobachten: In 2016 mussten 14 von ihnen wegen einer Alkoholvergiftung in stationäre Behandlung, 2015 waren es 26. Negativ hingegen die Entwicklung in der Wesermarsch: Während im Jahr 2015 17 Minderjährige behandelt werden mussten, waren es ein Jahr später 29. Unverändert sieht die Situation in der Stadt Oldenburg aus: Sowohl 2015 als auch 2016 waren es 27 Unter-18-Jährige, die wegen einer Alkoholvergiftung in stationäre Behandlung mussten. Im Landkreis Ammerland waren 2015 16, in 2016 24 Minderjährige betroffen.

Zur Gesamtsituation in Niedersachsen lässt sich sagen, dass im Jahr 2016 im gesamten Bundesland 1428 Jugendliche unter 18 Jahren wegen akuter Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt wurden, 782 Jungen und 646 Mädchen. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist das eine Steigerung von mehr als fünf Prozent: 2015 waren es 1351 Jugendliche, 726 Jungen und 625 Mädchen. Insgesamt ist 2016 in Niedersachsen die Anzahl der klinischen Behandlungsfälle wegen übermäßigen Alkoholkonsums mit 11 906 nahezu unverändert geblieben, 2015 waren es 11 910.

„Je früher Jugendliche anfangen Alkohol zu trinken, desto schwerwiegender können gesundheitliche und psychosoziale Folgen sein“, warnt Peter Rupprecht von der IKK classic. „Das liegt unter anderem daran, dass noch nicht vollständig ausgereifte Organe, wie beispielsweise das Gehirn, viel anfälliger für die im Alkohol enthaltenen Giftstoffe sind.“ Eltern sollten deshalb darauf achten, ihren Kindern den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu vermitteln und vorzuleben.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nach dem deutschen Jugendschutzgesetz in der Öffentlichkeit keinen Alkohol zu sich nehmen. Es sei denn, sie sind in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person – dann sind Bier, Sekt und Wein schon für 14-Jährige gesetzlich erlaubt.

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Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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