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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Verkehrsunfälle: Landkreis will Geschwindigkeit messen

23.02.2011

SANDKRUG Autos, die mit hohem Tempo über den Mühlenweg auf den Ortseingang Sandkrug zurasen und oftmals am Ortsschild kaum abbremsen – dieses Bild sieht Günther Kohrs häufiger. Er möchte nicht akzeptieren, dass es am Mühlenweg kein Tempolimit geben soll. Zu dieser Auffassung waren Vertreter von Landkreis, Gemeinde und Polizei bei einer Ortsbegehung gekommen. Zuvor hatten Anlieger mit Hinweis auf mehrere tödliche Unfälle im Bereich zwischen Ortsausgang Sandkrug und Borchersweg ein Tempolimit für die Kreisstraße angeregt. (NWZ  berichtete).

In Schreiben an die Gemeindeverwaltung, den Landkreis und die NWZ  hat sich jetzt Günther Kohrs, der seit zwei Jahren an der Ecke Bohlenweg/Mühlenweg lebt, gegen diese Einschätzung der Behörden gewandt. Kohrs weist unter anderem darauf hin, dass in dem fraglichen Bereich Tempo 100 gilt und nicht, wie es sich aus einem Bericht der NWZ  vom 10. Februar ergibt, Tempo 70. Eine Beschränkung auf Tempo 70 wäre für ihn die Minimallösung. Kohrs schwebt eine Regelung wie am Sandkruger Ortseingang aus Richtung Bümmerstede kommend vor. „Dort wird das Tempo von ursprünglich 70 auf 50 Km/h kurz vor dem Ortseingangsschild reduziert. Diese Regelung sehe ich als vernünftig an und würde sie gern auf den Mühlenweg übertragen sehen“, sagt Kohrs.

Dass auf dem Mühlenweg in Richtung Hatter Landstraße, auf der Dorfstraße und auf dem Borchersweg Tempo 70 gilt, auf dem Mühlenweg in Richtung Sandkrug aber 100 Stundenkilometer zulässig sind, erscheint Kohrs nicht nachvollziehbar. Die Einschätzung, dass es sich bei den Unfällen im vergangenen Jahr um die Folgen individueller Fehler gehandelt habe, könne er zwar akzeptieren, so Kohrs. „Solche Fehler häufen sich aber, wenn man freie Fahrt hat“, ist er überzeugt.

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Grundsätzlich gelte für Straßen wie den Mühlenweg zunächst Tempo 100 erläutert Siegfried Bluhm, Leiter des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis. Ergäben sich besondere Situationen, würde geprüft, ob die Einrichtung eines Tempolimits erforderlich ist. Bisher so Bluhm, gebe es für das Teilstück des Mühlenweges zwischen Ortsausgang und Borchersweg aber nicht einmal einen offiziellen Antrag, ein Tempolimit einzurichten. Diesen, erläutert der Leiter des Straßenverkehrsamtes, könne im Prinzip jeder stellen, der sich betroffen fühlt.

Sowohl in einer Antwort an Günther Kohrs als auch gegenüber der NWZ versprach Bluhm aber, in nächster Zeit die Geschwindigkeit von Autofahrern sowohl innerhalb Sandkrugs als auch auf dem Mühlweg zwischen Ortsausgang und der Kreuzung Borchersweg/Mühlenweg zu überwachen. „Wir wollen herausfinden, ob es dort Verstöße gibt“, so Bluhm. Oft täusche die Wahrnehmung, wenn Fußgänger oder Radfahrer die Geschwindigkeit von Autos einschätzten, erklärt Bluhm weiter.

Günter Kohrs will die weitere Entwicklung zunächst abwarten. Ändere sich nichts, so sagte er am Dienstag gegenüber der NWZ , würde er eventuell selbst ein Tempolimit beantragen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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