NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

UNFALL: Lastwagen kollidiert mit Nordwestbahn

16.07.2009

ASCHENSTEDT Von einem Zug der Nordwestbahn ist am Mittwochmorgen kurz nach 8 Uhr ein Lastwagen einer Neerstedter Firma auf dem unbeschrankten Bahnübergang im Verlaufe des Brettorfer Kirchwegs bei Aschenstedt erfasst worden.

Der Lkw-Fahrer, ein 26-jähriger Mann aus der Gemeinde Großenkneten, wurde schwer verletzt in das Wildeshauser Krankenhaus gebracht, wobei keine Lebensgefahr bestand. Der Triebwagenführer sowie die rund 30 Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon: Sie blieben unverletzt.

Bilder vom Unglück

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Bahnstrecke war rund drei Stunden gesperrt. Die Nordwestbahn richtete einen Ersatzverkehr zwischen Delmenhorst und Wildeshausen per Bus ein. Ab 11 Uhr war die eingleisige Strecke Hesepe-Vechta-Delmenhorst wieder frei. Relativ schnell habe sich der Zugverkehr wieder normalisiert, so die Nordwestbahn.

Der Lkw-Fahrer war aus Richtung Aschenstedt auf der Gemeindestraße in Richtung Brettorf unterwegs. „Aus bisher ungeklärter Ursache“, so die zuständige Bundespolizeidirektion Bad Bentheim, war der Lkw-Fahrer auf den Bahnübergang gefahren. Der Triebwagenführer habe ordnungsgemäß laut Pfeiftafel mit Pfeifton gewarnt, wie Zeugen bestätigten, so der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, Dietmar Bruschke, am Unfallort. Offenkundig habe der Lkw-Fahrer aus Unachtsamkeit den aus Richtung Wildeshausen herannahenden Zug übersehen, hieß es seitens der Bundespolizei.

Der Zug kollidierte mit dem Lastwagen auf der rechten Beifahrerseite, die schwer beschädigt wurde. Zwei Rettungsfahrzeuge und ein Notarzteinsatzwagen waren vor Ort, versorgten den 26-Jährigen und brachten ihn nach Wildeshausen ins Krankenhaus. Der Schaden am Lkw beträgt nach ersten Schätzungen 10 000 Euro.

Am Triebwagen der Nordwestbahn entstand laut Bundespolizei ein Schaden von rund 20 000 Euro. Der Zug war aber weiter fahrbereit. Um 9.30 Uhr entschieden die Notfallmanager der Bahn AG und der Nordwestbahn, beide vor Ort, dass die Passagiere wieder in den Zug einsteigen konnten, der sie zum Bahnhof Brettorf brachte. Hier holte sie dann ein Bus ab. Der beschädigte Zug fuhr später zurück über die Strecke in die Werkstatt nach Osnabrück. Nordwestbahn-Sprecher Falko Lüders-Kubersky sprach von „geringem Sachschaden.“ Wenige Züge seien teilweise ausgefallen, ab dem späten Vormittag sei der Zugverkehr mit leichten Verspätungen gelaufen, ab Nachmittag dann wieder im Takt, hieß es. Über die Sperrung und den Ersatzverkehr informierte die Nordwestbahn auch auf ihrer Homepage www.nordwestbahn zeitnah im Internet.

An der Unfallstelle am Brettorfer Kirchweg waren neben der Bundespolizei aus der Stadt Oldenburg auch Beamte der Polizeiinspektion aus Wildeshausen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2702
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.