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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Musiziert und gelauscht

16.11.2017

Das Feuerwehrhaus in Beckeln war jetzt der Treffpunkt ehemaliger Führungskräfte der Samtgemeinde Feuerwehr Harpstedt. Zu diesem vor vielen Jahre ins Leben gerufenen Seniorentreffen, bei dem auch die jeweiligen Partner willkommen sind, hatte der frühere Ortsbrandmeister Werner Bahrs, Beckeln, eingeladen. Mit dabei waren auch in diesem Jahr ehemalige Führungskräfte der angrenzenden Feuerwehren des früheren Kreises Grafschaft Hoya. Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Beckstedt, und der „Herr des Hauses“, Ortsbrandmeister Frank Bollhorst, berichteten kurz von aktuellen Themen der Samtgemeindefeuerwehr. Schon während der Kaffeetafel im Unterrichtsraum wurden Erinnerungen zum Beispiel an gemeinsame Einsätze und Übungen aufgefrischt. Nach der Stärkung wurden das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Beckeln unter die Lupe genommen. Dabei ergaben sich schnell zahlreiche Fachgespräche und Vergleiche zu früheren Einsatzmitteln. Schnell verging die Zeit und mit einem gemeinsamen Abendimbiss ging das Treffen zu Ende. Es hatte gezeigt, wie sehr sich Senioren der Feuerwehren immer noch für das aktuelle Feuerwehrgeschehen interessieren – „einmal Feuerwehrmann, immer Feuerwehrmann“, fasste das ein Teilnehmer zusammen. Rudolf Danken, Heiligenrode, lud zum nächsten Treffen für Anfang November 2018 nach Heiligenrode ein.

Für den freischaffenden Musiker und Organisten Dietrich Wimmer aus Bruchhausen-Vilsen war es das fünfte Konzert mit Chorälen aus der Reformationszeit und damit zum 500. Jahrestag, als Martin Luther seine Thesen an die Türen der Schlosskirche zu Wittenberg schlug.

Zum Reformationsjubiläum setzte sich Wimmer auch mit den alten Melodien Luthers auseinander. Daraus entstanden moderne Fassungen, die Wimmer nun in der Christuskirche in Harpstedt seinem Publikum zu Gehör gebracht hat.

Neben dem bekannten Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ hatte er auch andere Choräle von Luther bearbeitet. Ob sanfte lateinamerikanische Klänge oder rauschender Bigbandsound, zackiger Tango oder rasend schneller Swing – immer schaffte es Wimmer, in seinen Interpretationen auch noch bekannte weitere Motive einzuflechten, die ein Schmunzeln auf die Gesichter der Zuhörer zauberten. Aber auch Luther selber nutzte für seine neuen Texte Wohlbekanntes wie das Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Er schrieb für den damaligen „Gassenhauer“ neue Textzeilen, die sich inhaltlich mit nicht mehr und nicht weniger als mit der Weihnachtsgeschichte befassen. Das Programm umfasste zwölf Luther-Lieder, die Wimmer versehen mit mündlichen Kommentaren, dem Publikum bot. Ein Blatt vor den Mund zu nehmen, war nicht Martin Luthers Sache, so Pastorin Elisabeth Saathoff. Er sprach die Sprache des Volkes und nutzte sie besonders gern in seinen Lieddichtungen. Sein Lied „Erhalt uns Herr, bei deinem Wort“ erhielt die Überschrift: „Ein Kinderlied, zu singen wider die zween Erzfeinde Christi und seiner heiligen Kirchen, den Bapst und Türcken“.

Der Eintritt zu dem Konzert war frei. Am Ausgang wurde aber um eine Spende gebeten.

Bei einem gemütlichen Kaminfeuer in angenehmer Atmosphäre kurzweilige Geschichten hören, dabei ein Glas Wein trinken und leckeren Käse probieren: Dieses Vergnügen hatten jetzt 30 Frauen vom Landfrauenverein Harpstedt-Heiligenrode im Ofenhaus Colnrade. Hilke Harms von der Bücherei Harpstedt las heitere Geschichten vor. Für jede war etwas dabei: Lustiges von Dora Heldt, Horst Evers und Heinz Erhardt. Aber auch an Spannung und an plattdeutscher Erzählung fehlte es nicht. Harms verstand es, mit jeder Kurzgeschichte die Frauen zu fesseln.

Thomas Rosik und seine Frau vom kleinen Weinladen in Harpstedt reichten verschiedene Weine und Käse. Bei dem stimmungsvollen Ambiente und dem wärmenden Ofen im Colnrader Ofenhaus ließen die Landfrauen den Herbstabend harmonisch ausklingen.

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