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NWZonline.de Region

Dieser Feuerwehr-Einsatz hat ein übles Nachspiel

03.03.2016

Wardenburg Alarm bei der Feuerwehr Wardenburg: Der Einsatz auf der Hunte am 12. Februar sorgt für mächtig Wirbel. Am Montag ging bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg eine anonyme Anzeige ein. Auch gegenüber der NWZ  erhob ein anonymer Schreiber schwere Anschuldigungen.

Rückblick: Am Abend des 12. Februar meldet ein Zeuge ein treibendes Kanu auf der Hunte. An diesem Tag führt der Fluss Hochwasser, die Strömung ist extrem, es regnet und donnert. Hat sich das Kanu nur irgendwo losgerissen? Oder ist ein Mensch damit gekentert?

Die Freiwillige Feuerwehr Wardenburg ist als erste vor Ort. Ortsbrandmeister Stefan Buschmann fackelt nicht lange, der lässt ein Schlauchboot mit vier Kameraden zu Wasser. Wenig später trifft auch noch die DLRG Wildeshausen mit einem Boot ein. Und die Wasserrettung aus Oldenburg.

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Respekt für Retter

Doch schnell kommen die Einsatzkräfte bei der Bergung des Kanus in Gefahr. Aus dem Boot der Wardenburger Wehr fällt ein Retter ins Wasser. Auch das DLRG-Boot verunglückt, zwei Männer müssen aus der eiskalten Hunte gerettet werden. Später stellt sich heraus: Es gab keine vermisste Person, das Kanu hatte sich im Sturm losgerissen.

Gut drei Wochen nach dem dramatischen Einsatz muss sich jetzt die Staatsanwaltschaft mit den Ereignissen auf der Hunte befassen. Denn der anonyme Anzeigesteller behauptet, dass das Schlauchboot der Wardenburger Wehr nur für stehende Gewässer, also Seen, und nicht für Flüsse wie die Hunte, zugelassen ist.

Außerdem gibt er Bürgermeisterin Martina Noske, der Feuerwehrspitze, dem Rat und Kreisbrandmeister Andreas Tangemann eine Mitschuld. Es sei seit Jahren bekannt und von der Feuerwehrunfallkasse angeprangert, dass das Boot der Wardenburger Ortswehr nicht der DIN entspricht.

Auf NWZ -Nachfrage räumte Ortsbrandmeister Stefan Buschmann ein. „Es war Gefahr im Verzug. Bei einer Wasserrettung kommt es auf jede Sekunde an“, verteidigt er seine Entscheidung, das Schlauchboot einzusetzen.

Nach den aktuellen Vorschriften sind solche Boote nur für stehende Gewässer zugelassen, räumt Buschmann ein. Aber man habe kein anderes. Die Anschaffung eines neuen Bootes sei bereits schon länger Thema mit der Verwaltung gewesen.

Bürgermeisterin Noske sieht kein Fehlverhalten bei dem Ortsbrandmeister. Das Schlauchboot sei 2002 angeschafft worden. Nach Rücksprache mit der Feuerwehunfallkasse bestehe für das Schlauchboot aber Bestandsschutz, es sei damit auch für die Wasserrettung zugelassen.

„Eine Neuanschaffung hat das Ortskommando erstmals 2013 beraten. 2014 haben wir dann einen Posten in Höhe von 20 000 Euro in den Fünf-Jahres-Plan aufgenommen. Aktuell ist die Beschaffung für 2017 eingeplant“, sagt die Bürgermeisterin. Was sie allerdings stört, sind anonyme Anschuldigungen, die es übrigens nicht zum ersten Mal rund um die Wardenburger Wehr gab.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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