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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

98 000 Euro für Reparatur fällig

09.10.2019

Neerstedt Das schwer beschädigte Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20 der Freiwilligen Feuerwehr Neerstedt wird in den nächsten Monaten bei der Rosenbauer GmbH in Brandenburg repariert. Das wird die Versicherung, den Kommunalen Schadensausgleich, rund 98 000 Euro kosten und ist damit entschieden günstiger als eine Ersatzbeschaffung. Das HLF 20 hatte im Jahr 2018 als Neubeschaffung rund 363 000 Euro gekostet.

Das erst ein Jahr alte Fahrzeug war am 28. Juli im Einsatz bei einem Flächenbrand in Neerstedt erheblich beschädigt worden. Rund fünf Hektar Stoppelfeld waren an einem Sonntag in Brand geraten. Der Wagen hatte gestanden, als er im vorderen Bereich Feuer ging. Neun Kameraden verließen ihn fluchtartig, zwei Kräfte erlitten dabei leichte Brandverletzungen. Der Schock über den Vorfall saß tief bei allen Feuerwehrkameraden. Warum der Wagen Feuer fing, blieb damals unbeantwortet, denn der Vorfall solle erst untersucht und analysiert werden, hieß es. Nähere Aussagen zu dem genauen Ablauf sind bislang nicht mitgeteilt worden.

Das defekte Fahrzeug kam seinerzeit zunächst in die Feuerwehrtechnische Zentrale Ganderkesee. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen durch Gutachter und den Hersteller des Fahrzeuges fielen eindeutig aus, so Gemeindefeuerwehrpressewart Jannis Wilgen: Eine Reparatur lohnt sich.

Neben dem wirtschaftlichen Vorteil ergibt sich für die Neerstedter Einsatzkräfte ein zeitlicher Vorteil. Mit Planung, Ausschreibung und Herstellung hätte eine Neubeschaffung des Fahrzeuges voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch genommen. Hingegen rechnet der Aufbauhersteller des Neerstedter HLF, die Rosenbauer Deutschland GmbH, mit einer Fertigstellung der Reparaturarbeiten bereits im ersten Quartal 2020. Die Firma mit Sitz im brandenburgischen Luckenwalde erhielt den Auftrag. Das HLF wurde zwischenzeitlich nach Brandenburg überführt.

Bis die Instandsetzung abgeschlossen ist, dient den Neerstedtern weiterhin das ehemalige Löschgruppenfahrzeug LF 8 der Brettorfer Wehr als Ersatzfahrzeug. „Nachdem zunächst einige Umbauarbeiten am Aufbau zur Unterbringung der technischen Gerätschaften vorgenommen werden mussten, kam das Löschgruppenfahrzeug inzwischen schon mehrfach zum Einsatz“, so Wilgen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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