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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehr: Mehr Brände als Hilfeleistungen

14.01.2019

Neerstedt Ein halbes Jahrhundert Mitglied in der Feuerwehr und damit im Dienst zum Wohle der Allgemeinheit steht Manfred Egbers. Das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen erhielt Egbers während der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neerstedt am Freitagabend unter dem Beifall der Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrhaus.

40 Jahre versieht Reiner Grashorn den Dienst in der Neerstedter Wehr. Er erhielt das Niedersächsische Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft nebst Urkunde.

Im Rahmen der Beförderungen wurde der stellvertretende Gemeindebrandmeister Malte Grotelüschen zum Brandmeister ernannt. Fabian Schnitger wurde zum Feuerwehrmann ernannt, in Abwesenheit Daniel Obarowski zum Hauptfeuerwehrmann.

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Bei den Wahlen zum Ortskommando entschieden sich die Neerstedter Feuerwehrmitglieder zur Wiederwahl des Sicherheitsbeauftragten Christoph Ratz. In Abwesenheit erhielt außerdem Carl Leffers erneut das Votum für den Festausschuss. Neu ins Amt kam als stellvertretender Festausschuss-Vorsitzender Fabian Schnitger.

In seinem siebten Jahr als Ortsbrandmeister berichtete Martin Einemann über ein Einsatzjahr, in dem mehr Brand- als Hilfeleistungseinsätze angestanden hätten. „Insgesamt wurden wir 32-mal zu Einsätzen alarmiert. Davon waren 18 Brände und 14 Hilfeleistungen“, betonte Einemann nach seiner Rechnung für die Ortswehr. Nicht zu vergessen sind die Fehlalarme in 2018. Fünfmal wurde die Wehr falsch alarmiert. „Damit lag die Quote für unsere Verhältnisse wieder hoch“, so Einemann.

Das Jahr 2018 habe ansonsten gleich Anfang Januar mit einem Verkehrsunfall in Iserloy angefangen. Danach sei es lange ruhig gewesen. „Wir konnten uns ausgiebig mit dem langersehnten neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug – HLF – vertraut machen. Nach drei Jahren Planung holten wir das Fahrzeug am 7. Februar ab.“

Im Frühjahr beschäftigten die Neerstedter Feuerwehrleute am 3. Mai ein Schuppenbrand in Brettorf und am 4. Mai ein Brand bei Dachdeckerarbeiten. Der trockene Sommer bescherte Flächenbrände und Bewässerungstätigkeiten. Auch Bürgermeister Ralf Spille rief um Hilfe: Wasser für die Buchenhecke in Neerstedt war von Nöten. Auch an der Moorbrandbekämpfung in Meppen auf dem Bundeswehrgelände waren die Neerstedter im Einsatz, wie Zugführer (Fachzug Wasserförderung Kreis Oldenburg) Andreas Grashorn in einem Sonderbericht erwähnte.

Berichte der Jugendfeuerwehr und des Fördervereins standen in Kurzform an. Grußworte sprachen der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle und Bürgermeister Ralf Spille.

150 Aktive leisten in drei Ortswehren Dienst

Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich gab seinen Jahresbericht ab. 150 Aktive haben die drei Dötlinger Wehren aktuell. Zwei mehr als im Vorjahr. In der Altersabteilung sind 46 Kameraden. 19 (18 im Vorjahr) in der Jugendfeuerwehr, 15 (12) in der Feuerwehrkapelle und 20 in der Kinderfeuerwehr. In der Summe 250 Mitglieder. 54 Atemschutzgeräteträger (52 im Vorjahr) sind einsatztauglich, so Ulrich.

Mit 72 Einsätzen liegt ein abwechslungsreiches, aber insgesamt ruhigeres Jahr hinter uns“, sagte der Gemeindebrandmeister und verwies auf 65 Einsätze weniger im Vergleich zu 2017. 16 Brandeinsätze, 44 Hilfeleistungen, ein Verkehrsunfall und elf Fehlalarme hätten die Gemeindewehren trotzdem in Atem gehalten. Achtmal hätten Brandmeldeanlagen ausgelöst. Ulrich: „Das sind einfach zu viele. Nachts um 2.34 Uhr fuhren 25 Kameraden raus, weil jemand im Zimmer geraucht hatte.“

Die Aufgaben der Wehren würden immer spezieller und umfangreicher. Stürme, Trockenzeit, Hochwasser. „Der Klimawandel ist auch bei uns angekommen. Um dieses breite Spektrum abdecken zu können, bedarf es immer mehr und aktueller Ausrüstung.“

Das neue HLF 20 für die Neerstedter Wehr erwähnte Ulrich. In Brettorf wird ein neues Löschfahrzeug (LF) 20 in diesem Jahr erwartet. Für die Ortswehr Neerstedt steht die Ersatzbeschaffung des Mannschaftstransportwagens im Haushalt. Notwendig seien entsprechende Fortbildungen für alle Kameraden. Ulrich verwies auf das Jahresmotto 2019 des LFV „Zukunft gestalten – deine Feuerwehr“.

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