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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Zwei Verletzte nach Flächenbrand in Neerstedt

29.07.2019

Neerstedt Wie gefährlich der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren sein kann, hat sich am Sonntagmittag bei der Bekämpfung eines großen Flächenbrandes in Neerstedt erneut gezeigt. Direkt bei Beginn des Einsatzes ist das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Neerstedter Feuerwehr aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Für kurze Zeit brannte die Frontseite des Wagens, wie Einsatzleiter Malte Grotelüschen berichtete. Die Dötlinger Ortswehr löschte das Feuer rasch ab. Die neun Neerstedter Kameraden hatten sofort das Fahrzeug verlassen. Dabei erlitten zwei Kräfte leichte Brandverletzungen. Eine der beiden Personen wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, aber bereits am Abend wieder entlassen.

„Das haben wir im Landkreis noch nicht gehabt“, sagte Kreisbrandmeister Andreas Tangemann am Sonntagabend im Neerstedter Feuerwehrhaus bei einer eilends einberufenen Pressekonferenz. Zugegen waren auch Dötlingens Bürgemeister Ralf Spille und Vertreter des Dötlinger Gemeindekommandos um Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich und Stellvertreter Grotelüschen. Das Fahrzeug, eineinhalb Jahre alt, musste abgeschleppt werden und steht jetzt bei der FTZ in Ganderkesee. Viel wichtiger aber in den Augen aller Beteiligten: „Keine persönlichen Schäden der Verletzten außer den kleinen Brandverletzungen“, so Tangemann.

Warum das stehende Fahrzeug (das zweite, das am Einsatzort eintraf) in Brand geriet, gilt als unklar. Ebenso gelte es den genauen Ablauf zu untersuchen, hieß es. Die genaue Schadenshöhe könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht beziffert werden. „Die Ermittlungen dauern an“, so auch die Polizei.

Um 12.45 Uhr war die Alarmierung der Wehren erfolgt. Bei Strohpressarbeiten auf einem Getreidefeld in Neerstedt (in der Nähe der Dorfstraße) war es zu dem Flächenbrand auf rund fünf Hektar gekommen. Mit einer Quaderballenpresse war Stroh gepresst worden. Nach ersten Angaben hatte sich die Zapfwelle gelöst. Dadurch geriet sie in die Pickup (Aufnahme des Strohs) und blieb stecken. Es kam zum Funkenflug. Der Fahrer reagierte rasch und fuhr noch auf ein schon gepflügtes Feld. Gleichwohl kam es zum Feuer und zu Glutnestern. Die Strohpresse geriet komplett in Brand.

Insgesamt waren fünf freiwillige Ortsfeuerwehren vor Ort. Neben Brettorf, Dötlingen und Neerstedt wurden später auch Sandhatten und Kirchhatten alarmiert. Insgesamt rückten 100 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen aus. Um 15.30 Uhr war der Brand gelöscht.

Bereits am Freitag, 17.43 Uhr, war die Ortsfeuerwehr Neerstedt gemeinsam mit der Kirchhatter Feuerwehr zum Hatter Weg nach Wehe ausgerückt. Beim Eintreffen der Neerstedter stellte sich heraus, dass der Fahrer des Mähdreschers die Flammen an seinem Fahrzeug bis zur Ankunft der Feuerwehren mit Feuerlöschern in Schach gehalten hatte. Ein Landwirt hatte zudem mit seinem Schlepper Schneisen um den brennenden Drescher gezogen. Die Kirchhatter konnten daraufhin die Anfahrt abbrechen. Die Neerstedter Wehr setzte Trupps unter Atemschutz ein, um das Feuer in der Maschine endgültig abzulöschen. Gegen 19 Uhr war der Einsatz für 30 Neerstedter Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen vorbei.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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