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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sieben Verletzte Bei Karambolage: A29 zwischen Oldenburg-Ost und Sandkrug voll gesperrt

17.08.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-08-18T05:16:45Z 280 158

Sieben Verletzte Bei Karambolage:
A29 zwischen Oldenburg-Ost und Sandkrug voll gesperrt

OldenburgAuf der A29 im Autobahnkreuz Oldenburg-Ost ist um kurz vor 17 Uhr ein LKW in ein Stauende gefahren und hat so eine Karambolage mit sieben Fahrzeugen verursacht. Sieben Menschen werden dabei zum Teil schwer verletzt, die Autobahn muss für einige Stunden gesperrt werden.

Nummernschilder, Werkzeug, Stoßstangen – dies alles liegt am Mittwochabend quer verteilt über der A29. Wenige Minuten zuvor war der mit schweren Stahlbetonplatten und Eisengittern beladener Lkw zur Hauptverkehrszeit in das Stauende gerast.

Fahrzeuge liegen im Seitengraben auf und neben den Schutzplanken, Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen, eingeklemmte Personen aus ihren seitlich komplett zerstörten Autos zu befreien. Das Szenario ist gespenstisch.

Während auf der Gegenfahrbahn der Verkehr Richtung Wilhelmshaven normal weiterfließt, liegt die hiesige Spur – zwischen dem Kreuz Ost und Sandkrug, nahezu auf der Grenze zwischen Landkreis und Stadt Oldenburg – unter Trümmerteilen.

Hier versuchen die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch drei Personen (darunter eine 59-Jährige aus Wildeshausen) aus ihren Autos zu schneiden, dort werden die vier Schwer- und drei Leichtverletzten erstversorgt und unter Schock stehende Personen bereits medizinisch versorgt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Darunter auch der 35-jährige Fahrer aus Edewecht, der seinen Lkw aus noch ungeklärten Gründen offenbar ins Stauende gesteuert hatte. Kaum auszudenken, was hätte passieren können, wäre die schwere Ladung nicht derart gut gesichert gewesen.

Die weiteren Unfallopfer kommen aus München, Kassel, Steinfurt, Mettmann und Oldenburg – weithin Betroffene sind im Feierabendverkehr aber auch hunderte weitere Fahrzeuge. Der Stau hat sich zwischenzeitlich bis zur Huntebrücke ausgedehnt, auch auf den Oldenburger Stadtstraßen wie in Kreyenbrück oder am Hafen stockt der Verkehr massiv.

Nach einer Stunde – als der Unfall aufgenommen ist und schon einige Abschleppdienste ihre Aufgabe erfüllt haben, werden die ersten Fahrzeuge vorsichtig an der Unfallstelle entlang geleitet. Die Vollsperrung aber bleibt noch einige Zeit bestehen, so auch für alle Zufahrten vom Ostkreuz, wie es von der Autobahnpolizei heißt. Die Reinigungsarbeiten waren gegen 22 Uhr beendet. Die Strecke soll wieder durchgängig befahrbar sein, heißt es.

Offenbar hatte es sich hier am späten Nachmittag vor einer Baustelle gestaut – dort, wo die Fahrbahn einspurig eingefädelt wird. Wie der Lkw-Fahrer dies übersehen konnte, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Der Sachschaden liegt nach grober Schätzung bei mindestens 70.000 Euro.

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