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NWZonline.de Region

Ortsbrandmeister will in sechs Jahren aufhören

17.02.2016

Sandkrug Neben der Wiederwahl von Jürgen Dallmann als Ortsbrandmeister wurde auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sandkrug im Schützenheim in Streekermoor – NWZ  berichtete – Philip Gerdes kommissarisch als Schriftführer gewählt. Ebenso bis zu den regulären Wahlen im kommenden Jahr bekleidet Dennis Helm das Amt des Atemschutzwartes. Ohne Gegenstimme wurde Volker Zemke als Führer der Gruppe über 40 Jahre gewählt.

Dallmann kündigte an, dass er in sechs Jahren im Alter von 53 Jahren und dann nach zehn Jahren Amtszeit als Ortsbrandmeister sein Amt niederlegen werde. Dann habe er wohl mindestens 500 Einsätze als Ortsbrandmeister gefahren und werde auch nicht mehr als Gruppenführer zur Verfügung stehen, sondern sich einfach wieder in die Mannschaft einreihen. „Mit dieser frühen Ankündigung möchte ich der Wehr die Möglichkeit geben, auf diesen Personalwechsel rechtzeitig zu reagieren.“

Mit dem Bau eines neuen Feuerwehrhauses möchte er sich kein Denkmal setzen, betont Dallmann, sondern eine Sache zu Ende bringen, die er angefangen habe. „Wenn alles glatt läuft, wird 2018 ein ganz besonderes Jahr für uns werden, denn dann wird die Feuerwehr Sandkrug 85 Jahre alt, das HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, die Redaktion) in Dienst gestellt, das neue Feuerwehrhaus eingeweiht und die Sandkruger Wehr richtet die Gemeindewettkämpfe mit dem Gemeindefeuerwehrball aus“, warf Dallmann einen weiten Blick in die Zukunft.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Maik Schütte ließ 2015 Revue passieren und erinnerte an 64 Einsätze, zu denen die Sandkruger Wehr alarmiert wurde. Darunter befanden sich 26 Brandeinsätze, 31 Hilfeleistungen und sieben Verkehrsunfälle. Bei einem Flugzeugabsturz unmittelbar an der A 28 mussten drei Personen schwer verletzt geborgen werden, ein weiterer Insasse konnte nur noch tot mit schwerem Gerät aus dem Flugzeug befreit werden. Auch bei den Verkehrsunfällen, glücklicherweise ohne tödlichen Ausgang, wurde von den Einsatzkräften wieder alles abverlangt.

Schütte lobte die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren, bedauerte aber Schwierigkeiten mit der Oldenburger Berufsfeuerwehr, wo die Kooperation „eher einseitig“ verlaufen würde. Mit Ortsbrandmeister Dallmann sei er der Meinung, dass sowohl die schnellste wie auch die zuständige Wehr zwingend zu Einsätzen zu alarmieren sei.

Schütte machte deutlich, dass sich die Sandkruger Bürger gegen den allgemeinen Trend keine Sorgen über die Einsatzstärke ihrer Wehr machen müssten. Schon im fünften Jahr könne die Feuerwehr über neue Bestmarken bei den aktiven Kräften berichten. Der Mitgliederstand liegt jetzt bei 71 Frauen und Männern, 21 Mädchen und Jungen in der Jugendwehr und 16 Kameraden in der Altersabteilung. Beachtlich sei der Altersdurchschnitt von knapp 31 Jahren. Die Anforderungen an die Sandkruger Wehr werden nicht geringer, stellte Schütte fest. Während der ersten sechs Wochen des Jahres sei sie schon zu neun Einsätzen gerufen worden.

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