• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Vorsorge: Rauchmelder im Haus retten im Ernstfall Leben

07.12.2015

Hude Lichterketten, Adventskränze und Kerzen am Baum: Zur Weihnachtszeit steigt die Brandgefahr. Die Feuerwehr in der Gemeinde Hude warnt, dass man mit offenen Flammen nicht leichtfertig umgehen sollte, in Altmoorhausen werden zu einem guten Zweck Rauchmelder verkauft, außerdem wird dort über ihren Einsatz informiert.

„Schon drei Atemzüge Brandrauch können tödlich sein, deshalb sterben die meisten Brandopfer nicht durch Flammen sondern durch die giftigen Rauchgase“, warnt Tanja Konegen-Peters, Sprecherin der Feuerwehr Hude. Gerade Nachts steige die Gefahr, bei einem Brand zu sterben, denn wenn Menschen schliefen, hätten sie keinen Geruchssinn und würden auf Rauch nicht aufmerksam.

Ein Beispiel gab es vor Kurzem bei einem Brand an der Hermannstraße in Hude, bei dem vier Personen durch Rauch verletzt wurden. „Wäre der Brand früher entdeckt worden, wären die Brandschäden geringer gewesen und die Bewohner wären im besten Fall unverletzt geblieben.“ Das Feuer war im Wohnzimmer ausgebrochen, die im Obergeschoss schlafenden Bewohner schafften es mit letzter Kraft ins Freie.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Vorsorge sei wichtig. „Man sollte einen gefüllten Eimer Wasser immer griffbereit haben“, sagt Tanja Konegen-Peters von der Gemeindefeuerwehr. Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt brennen und möglichst auf feuerfesten Unterlagen stehen. Kinder sollten niemals mit offenen Flammen in Kontakt kommen und auf die Gefahr durch Feuer hingewiesen werden. Lichterketten sollten ebenfalls an nicht brennbaren Materialien angebracht werden und keine Schäden aufweisen. Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand kommen, könnten Rauchmelder Leben retten. Die seien ab dem 1. Januar ohnehin Pflicht in deutschen Haushalten.

In jedem Schlafraum und Kinderzimmer sowie auf Fluren sollten daher Rauchmelder vorhanden sein. Auch in Räumen mit vielen elektrischen Geräten sei es empfehlenswert, Rauchmelder anzubringen. Dazu zählten zum Beispiel Wohnzimmer und Büro. Ausnahme sollte allerdings die Küche und das Badezimmer sein, denn hier komme es durch Dämpfe oftmals zu Fehlalarmen.

Wer noch keine Rauchmelder habe, sollte sich unbedingt welche anschaffen, mahnt Konegen-Peters. Möglich sei dies auch bei der Feuerwehr Altmoorhausen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Hilmar Timpe und sein Stellvertreter Dennis Wiese verkaufen Rauchmelder und beraten gern.

Für Mitglieder des Fördervereins kostet ein Rauchmelder 12 Euro, für Nichtmitglieder 15 Euro. Mit jedem Kauf wird der Förderverein unterstützt. „Auch als lebensrettendes Weihnachtsgeschenk“, gibt Tanja Konegen-Peters einen Tipp für den Platz unter und auch über dem Baum.

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.