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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehren In Sandkrug Im Einsatz: Schwelbrand im Waldgebiet

03.08.2020

Sandkrug Starker Rauch ist aus einem abgestellten Wohnwagen in einem Sandkruger Waldgebiet ins Freie getreten. Ein Fall für die Sandkruger Feuerwehr. Am Samstagnachmittag rückten die Kameraden zu einem Schwelbrand am Jan-Eilers-Weg aus. Die Besitzer selbst hatten die starke Rauchentwicklung auf ihrem Privatgrundstück bemerkt und umgehend einen Notruf abgesetzt.

Wie Feuerwehrsprecher Timo Nirwing berichtet, erkannte die Leitstelle bereits bei der Notrufannahme, dass das Grundstück etwas abgelegen im Wald lag und nur über eine schmale, etwa 100 Meter lange Auffahrt zu erreichen ist. „Es musste davon ausgegangen werden, dass hier eine Wasserversorgung über lange Wegstrecke bis zum Einsatzort vorgenommen werden muss“, so Nirwing. Aus diesem Grund wurden umgehend um 14.03 Uhr die Feuerwehren Wardenburg und Sandkrug über digitale Meldeempfänger und Sirene alarmiert.

Giftiger Rauch

Kurze Zeit später rückten die ersten Einsatzkräfte zum Einsatz aus. Vor Ort konnte die gemeldete Lage schnell bestätigt werden. In einem Wohnwagen fraß ein Schwelbrand an Möbeln und sonstiger Einrichtung. Offene Flammen waren noch nicht zu sehen.

Umgehend ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Wohnwagen vor und löschte den Schwelbrand. Anschließend wurden die Überreste der Einrichtung nach draußen gebracht und endgültig abgelöscht. Im Anschluss wurde der Wohnwagen noch einmal mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern untersucht.

Nach dem Einsatz wurde der Angriffstrupp der direkt mit dem giftigen Rauch in Berührung stand, noch durch das Wardenburger Hygienekonzept mit frischer Kleidung versorgt. Die kontaminierte Einsatzkleidung wird dabei unter Mithilfe anderer Feuerwehrleute abgelegt und anschließend luftdicht verpackt. „Diese Kleidung geht anschließend in die Reinigung und kein Kamerad muss mit kontaminierter Einsatzkleidung wieder zurück ins Feuerwehrhaus fahren“, so Nirwing.

Hygienekonzept geplant

Für die Gemeinde Hatten ist auch ein Hygienekonzept für Einsatzstellen geplant. Dieses wird schon bald in die Beschaffung gehen. Nach rund einer Stunde konnten die insgesamt 49 Kameraden, die mit sieben Fahrzeugen ausgerückt waren, die Einsatzstelle wieder verlassen. Über die Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache ausgenommen.

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