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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Rettungskräfte: Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt

03.07.2018

Sandkrug Ein Wagen mit zwei Insassen befährt am eine Landstraße bei Sandkrug. Plötzlich erscheint ein Fußgänger auf die Fahrbahn. Der Autofahrer tritt augenblicklich aufs Pedal und leitet eine Vollbremsung ein. Trotzdem: der Fußgänger wird von dem Pkw erfasst, und unter ihm eingeklemmt. Und es kommt noch schlimmer. Ein hinter dem ersten Wagen fahrendes Auto fährt ungebremst auf das Heck des Vordermanns auf.

Insgesamt sind sechs Personen, darunter auch ein Ersthelfer, zum Teil schwer verletzt. Einziger Trost, aber ein umso wichtiger: Es handelte sich bei diesem Szenario nur um eine große Übung, die der Rettungsdienst der Malteser sowie die Feuerwehr Sandkrug, speziell Gruppenführer Philipp Gerdes, am Freitagabend vorbereitet hatten.

Realistische Darstellung

Statt fand die ganze Übung auf dem Hof der Familie Backhus am Speckmannsweg in Sandkrug. Tatkräftige Unterstützung bekam Gerdes von der Realistischen Unfalldarstellung der Malteser aus Sandkrug. Diese schminkte die „Verletzten“ so, dass die „Verletzungen“ täuschend echt aussahen. „Außerdem wurden solche schauspielerische Fähigkeiten an den Tag gelegt, dass die Übung kaum von einem echten Einsatz unterschieden werden konnte“, beschreibt Pressewart Timo Nirwing das Erlebte.

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Besonders an dieser Übung war, dass es sich bei den Besatzungen der drei Rettungswagen ausschließlich um Auszubildende zum Notfallsanitäter der Malteser handelte – aus Ganderkesee, Sandkrug sowie Oldenburg. Sie mussten ihre Patienten selbstständig behandeln und das in ihrer Ausbildung bereits Erlernte praktisch umsetzten. Beobachtet wurden die Auszubildenden während der gesamten Übung von ihren Praxisanleitern, mit denen sie auch im Arbeitsalltag zusammen Einsätze fahren.

Zu jedem Patienten hatten die Ausbilder einen Zettel dabei, auf dem alle wichtigen Vitalwerte sowie die angenommenen „Verletzungen“ des Patienten standen. Diese Werte wurden dann mit den von den Auszubildenden erarbeiteten Behandlungen abgeglichen. Nachdem die Verletzungen behandelt waren, wurden die Autoinsassen mit Hilfe der Feuerwehr aus ihren Autos befreit und vom Rettungsdienst abtransportiert.

Azubis am Spreizer

Gerdes war sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Malteser und Feuerwehr hätten „Hand in Hand“ zusammengearbeitet, so seine Einschätzung. Solche gemeinsamen Übungen seien sehr wichtig, denn auch bei richtigen Einsätzen werde regelmäßig zusammengearbeitet. Auf diese Weise wisse der Rettungsdienst immer über die Arbeit der Feuerwehr und die Feuerwehr über die Arbeit des Rettungsdienstes bei Verkehrsunfällen Bescheid.

Im Anschluss an die Übung durften die Auszubildenden der Malteser einmal selber an Schere und Spreizer heran. „An dem Grinsen in ihren Gesichtern konnte man erkennen, dass sie sichtlich Spaß daran hatten“, so Timo Nirwing.

Ein großer Dank der Feuerwehr geht an die Familie Backhus, die ihren Hof für die Übung zur Verfügung stellte. Außerdem wurden alle Anwesenden von der Familie nach der Übung mit kalten Getränken sowie einem großen Korb voller Eis versorgt. Zu den Unterstützern gehört auch die Firma Wiechmann (Tweelbäke), die die Fahrzeuge für diese Übung zur Verfügung stellte.  Die Freiwillige Feuerwehr Sandkrug informiert Interessierte gern an ihren Übungsabenden über ihre Aufgaben und Arbeit. Die Übungsabende finden statt an jedem Freitag von 20 bis 22 Uhr und in den geraden Kalenderwochen montags von 20 bis 22 Uhr.

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