• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Starke Truppe mit neuem Chef

14.01.2019

Schierbrok Bernd Seemann hätte noch nicht abtreten müssen: Nach der Anhebung der Altersgrenze für aktive Feuerwehrleute in Niedersachsen auf 67 Jahre wäre für den 60-Jährigen eine dritte sechsjährige Amtszeit als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor durchaus möglich gewesen. Aber Bernd Seemann ist konsequent: „Ich war immer ein Gegner der 67er-Regelung“, sagte er am Freitagabend am Ende der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. „Dann kann ich als Ortsbrandmeister meine Überzeugung doch nicht außer acht lassen.“

Also mussten die 38 anwesenden Mitglieder am Freitag einen neuen Chef für ihre Ortswehr finden. Lange suchen mussten sie nicht, denn mit Seemanns bisherigem Stellvertreter Norbert Twisterling, zugleich stellvertretender Gemeindebrandmeister, stand ein erfahrener Kandidat parat. Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde er ins Amt gewählt. Einstimmig fiel anschließend die Wahl des neuen stellvertretenden Ortsbrandmeisters Thomas Tietjen aus. Beide müssen noch offiziell von der Gemeinde ernannt werden, der Amtswechsel wird im März erfolgen.

Langjährige Mitglieder geehrt

Ehrungen wurden bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor auch vorgenommen: Für 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Diedrich Hegeler und Fritz Wittenberg das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Die gleiche Auszeichnung bekam Günther Runge, der 50 Jahre dabei ist. Das Niedersächsische Ehrenzeichen gab es für Harm-Dierk Kämena (40 Jahre) und Markus Runge (25 Jahre).

Befördert zum Oberlöschmeister wurde Thomas Hampp. Als Feuerwehrmänner verpflichtet wurden Brandon Hanke und Leon Scharf.

Er freue sich auf sechs spannende Jahre, sagte Twisterling in einer kurzen Antrittsrede. Sein Ziel sei es, „eigene Fußstapfen zu hinterlassen“. Bernd Seemann betonte, er verlasse die Brücke, bleibe aber noch an Bord, und verabschiedete sich aus dem Amt mit anerkennenden Worten für die Ortswehr: „So eine Truppe würde sich jeder Ortsbrandmeister wünschen.“

Die so gelobte Truppe hatte 2018 ein „unspektakuläres Einsatzjahr“, wie Seemann in seinem letzten Jahresbericht sagte. Gefordert war die Ortswehr bei 14 Brandeinsätzen und zwölf Hilfeleistungen. Letztere waren zur Hälfte wegen Sturmschäden erforderlich. Als „außergewöhnlich“ bezeichnete Seemann eine Hilfeleistung in Hoykenkamp: Nachdem eine Autofahrerin rückwärts in den Eingangsbereich eines Getränkemarktes gefahren war, musste das Gebäude abgesichert werden. Große Brände waren im vergangenen Jahr nicht zu bekämpfen.

Die 593 Einsatzstunden machten indes nur einen Bruchteil der Feuerwehr-Arbeit in Schierbrok aus. Insgesamt verzeichnete der Jahresbericht 11 394 Dienststunden, wobei 7657 Stunden allein auf die Jugendfeuerwehr entfielen. 27 Mitglieder, davon zwei Mädchen, zählt die Nachwuchsabteilung derzeit, sechs sind im Vorjahr neu hinzugekommen. Ebenso viele Neuzugänge verstärkten die aktive Wehr, die aktuell aus 51 Männern und fünf Frauen besteht. 16 Kameraden gehören zur Altersabteilung.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.