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Schlaflose Nacht für Landwirte in Bauerschaft Pestrup

28.02.2011

PESTRUP Das Schild am Fachwerk blieb trotz der mörderischen Hitze noch nahezu unversehrt: „1968 nach alten Plänen erbaut; 1976 durch Brand zerstört; 1976/77 wieder aufgebaut“, ist darauf zu lesen. Nun ist der Schafkoben am Pestruper Gräberfeld in der Nacht zum vergangenen Sonntag erneut ein Raub der Flammen geworden. Abermals deuten alle Zeichen auf Brandstiftung hin.

„Das muss man erst einmal verkraften“, sagt Peter Hahn, Fremdenführer und exzellenter Kenner der Heimatgeschichte. Der Schafkoben des Heimatvereins Düngstrup bot nicht nur den Moorschnucken des Hofes Jan Teerling ein Zuhause, wenn wieder die Beweidung des Gräberfeldes anstand. Das liebevoll errichtete, mit Reet gedeckte Gebäude galt stets als Ausgangspunkt und Treffpunkt für diverse Wanderungen. Ganz in der Nähe kann sich der Förderverein Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen ein Info-Zentrum vorstellen.

Auch Hans Günter Voß, Vorsitzender des Heimatvereins, ist am Sonntag immer noch fassungslos. Er war in der Nacht vom früheren Stadtbrandmeister Conrad Kramer sen. angerufen und auf das Feuer aufmerksam gemacht worden. „Draußen haben wir dann gesehen, dass ein Unbekannter auch den Polstersitz meines Treckers angesteckt hat.“ Sofort wurde der Brand gelöscht und der alte „Fendt“ aus der Garage gezogen. „Die Scheune hätte lichterloh brennen können“, ergänzt Ehefrau Helga Voß. Man sei froh, dass nicht mehr passiert ist. Zwar sei die Garage völlig verqualmt; Menschen kamen nicht zu Schaden. Allerdings seien die Bauern in Pestrup extrem beunruhigt. „Da konnte keiner mehr schlafen. Alle hatten Angst.“ Erst recht, nachdem Feuerwehrleute von weiteren Bränden berichteten.

Auch Peter Hahn schüttelt den Kopf: „Der Brand des Schafkobens ist ein großer ideeller Verlust.“ Der Schafkoben werde sicherlich auch bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins am Donnerstag ein Thema werden. Hahn arbeitet nach seiner „Historischen Plauderei“ gerade an einem zweiten Buch. In einem Kapitel nimmt er sich den Relikten der Heidebauernkultur, dazu zähle der Schafkoben, an. Nun werde er dem Band wohl ein Bild des abgebrannten Gebäudes beifügen müssen.

„Wir werden den Schafkoben in jedem Fall wieder aufbauen“, gibt sich Hans Günter Voß selbstbewusst. Auch nach dem Brand des Kobens in der Holzhauser Heide im März 2007 sei das dort gelungen. Die Solidarität der Wildeshauser ist gefragt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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