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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Schon als Kind von den roten Autos fasziniert

13.03.2008

Vor acht Jahren trat die damals 16-jährige Marina Hollmann mit zwei Freundinnen in die Freiwillige Feuerwehr Prinzhöfte-Horstedt ein. „Bis dahin hatte unsere Ortswehr nur eine Frau“, erinnert sich die Horstedterin. Mittlerweile sind es neun, und das ist vor allem ein Verdienst der Jugendfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt, die sich vor fünf Jahren gründete. Marina Hollmann war von Anfang an als Betreuerin dabei, seit Oktober 2006 ist sie sogar stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin und übernimmt nebenbei noch die Pressearbeit.

Ihre gute Öffentlichkeitsarbeit ließ auch die Kreisjugendfeuerwehr auf sie aufmerksam werden. Als diese am Anfang des Jahres einen Nachfolger für Martin Siemer suchte, war Hollmann sofort im Gespräch. „Mir ist es einfach wichtig, dass die Leute mehr darüber erfahren, was in der Jugendfeuerwehr alles gemacht wird.“

Warum die Justizfachangestellte, die beim Landesarbeitsgericht in Bremen arbeitet, schon als junge Frau ein Faible für die Feuerwehr hatte, erklärt sie sich so: „Wahrscheinlich, weil ich schon als Kind die roten Autos so toll fand.“ Außerdem habe sie als Mädchen immer bei den Übungen der „Großen“ zugeschaut und durfte auch schon mal als Statistin eine Verletzte spielen.

Ihren aktiven Dienst hat Marina Hollmann trotz ihrer Betreueraktivitäten bei der Jugendfeuerwehr nicht aufgegeben. Einsätze fährt die 24-Jährige im Dienstgrad der Hauptfeuerwehrfrau immer mit, sofern sie bei einer Alarmierung zu Hause ist. Bis vor zwei Jahren war sie zudem in der Wettkampfgruppe.

Neben dem Rettungswesen hat sich Marina Hollmann noch der Musik verschrieben. Seit Jahren gehört die Querflötistin dem Spielmannszug des Schützenvereins Schulenberg-Horstedt an und steht dort seit 1999 sogar als Tambourmajorin an vorderster Front. Zum Gewehr greift die junge Frau im Schützenverein eigentlich nur beim Schützenfest, nicht ohne Folgen: Vor drei Jahren wurde sie Schützenkönigin.

Neben Beruf und Ehrenämtern bleibt der Horstedterin wenig Freizeit. Dennoch machte sie im November zusammen mit ihrem Freund, ebenfalls Betreuer in der Jugendfeuerwehr, einen Motorradführerschein. Anschließend kauften sich beide jeweils ein Krad. „Jetzt warten wir eigentlich nur noch darauf, dass es Sommer wird“, so Hollmann. mab

Marina Hollmann

Hauptfeuerwehrfrau

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