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NWZonline.de Region

14 „Verletzte“ bei Bränden auf Jugendhof

15.11.2017

Steinkimmen Dienstagabend, 17.05 Uhr. Die Funkmeldeempfänger der Feuerwehren Bergedorf, Falkenburg und Ganderkesee springen an. Auch die Schnellen Einsatzgruppen (SEG) aus Ganderkesee und Hude werden beim Einkaufen, beim Abendessen oder noch bei der Arbeit hochgeschreckt. Einsatzstichwort: Kellerbrand, Jugendhof Steinkimmen. Eine Verpuffung, die bei Arbeiten entstanden ist, mehrere Handwerker sind vom Feuer im Keller eingeschlossen.

Ein paar Minuten später werden die Feuerwehren Havekost, Bookholzberg und Schierbrok sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehren nachalarmiert. Ein zweiter Brandherd in einem weiteren Gebäude des Jugendhofes. Die Lage beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ist unübersichtlich, Personen werden vermisst, manche sind von den Feuern eingeschlossen. Die ersten Trupps gehen unter schwerem Atemschutz vor, Menschenrettung steht ganz oben auf der Liste. Die Einsatzleitung koordiniert die Fahrzeuge und die über 100 Einsatzkräfte. Jetzt kommt es darauf an, das Geübte in die Tat umzusetzen. Und so sollte es auch sein, denn was die Mitglieder der alarmierten Feuerwehren zu Beginn nicht wussten: Es handelte sich um eine Übung unter möglichst realen Bedingungen. Nur ein paar wenige Personen wussten davon.

Erkundung der Lage, Menschenrettung, Aufbau einer Löschwasserversorgung, Einrichten einer Sammelstelle für die Verletzten: Die Aufgaben, die die freiwilligen Feuerwehrleute erledigen mussten, waren vielfältig, aber nicht realitätsfern. Wie leicht die Lage unübersichtlich werden kann, merkten die Einsatzkräfte aus allen Feuerwehren der Gemeinde schnell: Bevor sich ein Trupp auf die Suche nach den Menschen im Keller machte, verging einiges an Zeit. Insgesamt mussten 14 Verletzte gefunden und versorgt werden.

„Wir sind bemüht, mindestens einmal im Jahr so eine Großübung zu machen“, sagte Gemeindebrandmeister Bernd Lembke. Im Jugendhof war man auch schon, das „ist aber schon über zehn Jahre her“. Neben den Feuerwehren waren der Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz dabei. Unterstützt wurden die Gemeindefeuerwehren von der Feuerwehr der Stadt Oldenburg, Mitte.


Sehen Sie ein Video unter   www.nwzonline.de/videos 

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