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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Raser-Wut In Steinloge?: Brandanschlag auf 150.000-Euro-Blitzer

01.06.2019

Steinloge Hat da ein Raser seine rasende Wut mit Feuer und Flammen an dem „Raumschiff“-Blitzer des Landkreises Oldenburg ausgelassen?

Am späten Donnerstagabend wurde die Feuerwehr alarmiert: Der mobile Blitzeranhänger, der im gesamten Landkreis Oldenburg bekannt ist und zu dem Zeitpunkt in Steinloge an der Bundesstraße 213 stand, sollte in Vollbrand stehen. Doch was war passiert? Ein Reifen war auf dem Blitzer platziert und ein anderer lag am Boden direkt an dem Blitzer – beide brannten. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die ebenfalls alarmierte Polizei das Feuer mit Hilfe von Pulverlöschern bereits etwas eindämmen, ein Trupp unter Atemschutz führte die Löscharbeiten fort.

Lesen Sie auch: Neuer Blitzer – Raumschiff am Straßenrand

Nachdem die Reifen abgelöscht waren, stieg noch Rauch aus dem Gerät. Da der Anhänger jedoch sehr stabil gebaut ist, gestaltete es sich schwierig, an den Innenraum des Blitzers zu gelangen, teilt die Feuerwehr mit. Nach mehreren Versuchen gelang es den Einsatzkräften, den Blitzer zu öffnen. Dabei stellte sich heraus, dass dieser von Innen nicht mehr brannte.

Seit 2017 in Dienst

Der mobile Blitzer mit dem futuristischen Aussehen wird seit Ende 2017 eingesetzt. Die Anschaffungskosten lagen damals bei rund 150.000 Euro. Das Gerät wurde immer mal wieder Ziel kleinerer Anschläge – beispielsweise mit Farbe.

Das genaue Ausmaß des Schadens ist laut Polizei noch nicht bekannt. Der Blitzer wird vom Landkreis Oldenburg in Absprache mit der Polizei positioniert. Letztere hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Deutliche Worte

Der Landkreis Oldenburg reagiert mit deutlichen Worten auf die nächtliche Brandstiftung: „Es ist völliger Blödsinn, das Gerät anzuzünden“, sagt Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises Oldenburg. „Das sind Steuergelder, die da in Rauch aufgehen“, sagte er weiter. Aber nicht nur das: „Die Daten werden gesichert. Da ist ja keine Filmrolle mehr drin, die sich einfach auflöst“, betont Galeotti. Die Aussicht, durch eine derartige Sachbeschädigung eine eventuelle Geschwindigkeitsübertretung zu tilgen, seien gering.

Zudem sei der Blitzer zusätzlich gesichert: Wenn beispielsweise die Kamera-Linse versperrt wird, gibt das Gerät sofort eine Meldung weiter. „Die Technik ist da ja weiter als noch vor 20 Jahren“, so der Landkreis-Sprecher. Farbattacken würden regelmäßig vorkommen. Aber: „Es bringt einfach nichts, seine Wut an den Geräten auszulassen.“

Wie hoch der Schaden durch die Brandstiftung genau ist, muss derweil noch festgestellt werden. „Wir reden hier aber definitiv nicht über dreistellige Beträge“, sagt Galeotti. „Wir verurteilen die Tat aufs Schärfste.“

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Norbert Martens Redakteur / Online-Redaktion
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