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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Strom vom Dach, Wärme aus dem Boden

21.12.2018

Streekermoor Zu diesem Einsatz kamen die Kameraden der Feuerwehr in ihren besten Uniformen: Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung, des Gemeinderates, des Orts- und Bürgervereins Sandkrug, der Dorfgemeinschaft Streekermoor und den Architekten haben sie am Mittwochabend auf der gemeindeeigenen Fläche am Mühlenweg den ersten Spatenstich für ihr neues Feuerwehrhaus vorgenommen.

Nahwärme für die Kita

Die Größe des freigeräumten Areals gibt eine gute Vorstellung davon, wie zukunftssicher der neue Standort sein wird. Neben dem zweigeschossigen Feuerwehrhaus entstehen hier sechs Fahrzeughallen und eine zusätzliche Waschhalle für die Fahrzeuge. Der Gemeinderat hatte bereits im April 2017 diese 2,2 Millionen Euro teure Lösung einstimmig verabschiedet. Versprochen wird sich davon eine langfristige Sicherheit am wachsenden Standort Sandkrug.

Zu den Besonderheiten des Bauvorhabens zählt das Energiekonzept, das die Gemeinde gewählt hat. Erdgas und Erdöl sind out, dafür regenerative Energien gefragt. Gebäude und Hallen sollen ausschließlich mit Erdwärme beheizt werden. Zusätzlich liefert eine Photovoltaikanlage den von der Feuerwehr benötigten Strom.

Alles, was nicht verbraucht wird, soll ins Netz eingespeist werden, so der Architekt der Gemeinde, Tim Bruns. Die Erdwärmenutzung (Geothermie) ist so ausgelegt, dass sogar der in unmittelbarer Nachbarschaft geplante Kindergarten über Nahwärmeleitungen von der Feuerwehr mit versorgt werden kann. Bis in 100 Meter Tiefe soll die Sondenbohrung erfolgen.

Die nächsten Schritte finden im Januar allerdings auf der Erdoberfläche statt. Mit Hilfe einer Feinmessung wird das Gebäude präzise abgesteckt, dann können die Arbeiten am Betonsockel und den Abwasserleitungen beginnen.

Feuerwehr begeistert

Bürgermeister Christian Pundt bezeichnet das Bauvorhaben aufgrund des Konzepts als Vorzeigeprojekt. „Wir wollen als Kommune Vorbild sein und zeigen, dass es auch ohne fossile Energieträger geht.“ Im Dezember 2019 soll laut Zeitplan des Architekten Michael Pohl (Sandkrug) das Feuerwehrhaus bezugsfertig sein.

Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann dankte Rat und Verwaltung der Gemeinde. Architekt Pohl habe eine klasse Arbeit gemacht. „Wir werden bestimmt viele Besucher haben. Das wird richtungsweisend im Landkreis“, so der Ortsbrandmeister.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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