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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Wehr sorgt selbst für Wärmebildkamera

03.05.2017

Brettorf Jetzt ist es doch schneller als erwartet gegangen: Die Freiwillige Feuerwehr Brettorf hat eine eigene Wärmebildkamera bekommen. Der Förderverein der Wehr hat die komplette Finanzierung übernommen und dafür Spender ins Boot geholt. Noch im Februar hatte es im Feuerwehrausschuss der Gemeinde Diskussionen darüber gegeben, ob und wie sich die Kommune finanziell beteiligen solle. Letztlich wurde die Feuerwehr gebeten, noch weitere Spenden einzuwerben, was ihr in kurzer Zeit gelang. Ortsbrandmeister Dirk Wilkens sprach auf Nachfrage von „mehreren tausend Euro“ als Investition, ohne die genaue Summe zu benennen.

Das Gerät bietet vielfältige Möglichkeiten und kann beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen in verrauchten Räumen eingesetzt werden. Die Kamera sei speziell für den Feuerwehreinsatz entwickelt worden und deshalb besonders robust und einfach zu bedienen, hieß es beim Ortstermin von Berater Michael Tabke. Die Infrarotsensorik und der Bildschirm mit Kontrastverstärkung seien insbesondere auf die Aufgabenbereiche der Einsatzkräfte abgestimmt.

Mit dem Kauf der Kamera für die Brettorfer Einsatzkräfte sind nun alle drei Ortswehren der Gemeinde Dötlingen im Besitz einer Kamera. Zur offiziellen Übergabe begrüßte Ortsbrandmeister Dirk Wilkens vom Förderverein Jürgen Schnier und Heiko Wilkens, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Malte Grotelüschen sowie Bürgermeister Ralf Spille. Besonderer Dank galt Harald Meyer (Meyer-Technik) und dem Geschäftsführer der VR Energieprojekte Dötlingen GmbH, Hermann Raschen, die den Kauf des neuen Gerätes mit ihren Spendengeldern ermöglicht hatten.

Laut Gemeindefeuerwehrpressewart Jannis Wilgen verfügt die Wärmebildkamera über eine Vielzahl nützlicher Funktionen, wie Temperaturmessungen, Foto- und Videofunktion sowie die Möglichkeit, verschiedene Farbschemen abzubilden.

Das Gerät wird künftig auf dem Brettorfer Tanklöschfahrzeug mitgeführt. Malte Grotelüschen bezeichnete die Kamera als „perfekte Ergänzung“ zu dem 2016 beschafften Fahrzeug. Nun seien alle Dötlinger Wehren in der Lage, ein solches Hilfsmittel bereits unmittelbar in der Anfangsphase eines Einsatzes zu nutzen. Im Fahrzeug wurde eine spezielle Halterung für die Kamera verbaut, in der der Akku automatisch aufgeladen wird.

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