• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehr: Wenn der Wald in Aumühle brennt

02.06.2014

Aumühle Wie ein Lindwurm schlängeln sich im Staatsforst Aumühle die Schläuche über Straßen und Wege. Etwa alle 30 bis 50 Meter steht ein Feuerwehrmann und spritzt Wasser aus einem Strahlrohr in den Wald. Das Szenario: Der Wald brennt, und der Wind drückt die Flammen in nordwestliche Richtung auf die Häuser der Wildeshauser Bauerschaft zu. Diese gilt es zu schützen, also muss eine Wasserwand aufgebaut werden.

Es ist Sonntagmorgen um halb zehn, als 45 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup mit elf Fahrzeugen zum Training in Aumühle antreten. „Wir haben drei Abschnitte gebildet“, erklärt Einatzleiter Conrad Kramer die Vorgehensweise. Ein Abschnitt befindet sich auf der Straße von der Bundesstraße 213 in Richtung Aumühle. Der zweite Abschnitt wurde in Aumühle an der Straße eröffnet, die zur Bohrstelle von Exxon Mobil führt. Den dritten Abschnitt haben Einsatzkräfte mit den beiden Tanklöschfahrzeugen aus Wildeshausen und Düngstrup übernommen. Die Feuerwehrleute fahren über Waldwege und löschen direkt von dort.

„Die Wasserwand ist insgesamt 600 Meter lang, an 18 Strahlrohren stehen Feuerwehrleute “, sagt der Einsatzleiter. Doch mit 600 Metern B-Schläuche kommen die Feuerwehrleute längst nicht aus. Gegenüber der Bushaltestelle „Bauer Harms“ gibt es zwar einen Hydranten, an den eine Verteilerpumpe angeschlossen ist.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Doch es wird mehr Wasser benötigt. Deshalb haben die Einsatzkräfte eine rund 400 Meter lange Leitung zur Aue gelegt. „Die Tanklöschfahrzeuge können sich an einem weiteren Hydranten in ihrem Abschnitt versorgen“, erläutert Conrad Kramer.

Zugführer Jörg Kramer, der diese Übung entworfen hat, berichtet, dass im Ernstfall der Schlauchwagen der Freiwilligen Feuerwehr aus Ahlhorn hinzugezogen wird. „Der hat alleine 1000 Meter Schlauch an Bord.“ Auch würden die Tanklöschfahrzeuge aus Ahlhorn und Großenkneten hinzukommen. Darüber hinaus könnte das Großtanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg alarmiert werden. In den Tank passten 32 000 Liter Wasser. Im Vorjahr waren die Cloppenburger bei der Übung dabei.

Vier solcher Übungen wie am Sonntag stehen pro Jahr auf dem Dienstplan der Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup. Neben Waldbrand werden der Einsatz bei Verkehrsunfällen, Gefahrgutunfällen und Gebäudebränden trainiert. Auch gibt es mindestens eine Alarmübungen. Für den Ernstfall stehen in Wildeshausen 70 und in Düngstrup 30 aktive Feuerwehrleute im Dienst. „40 bis 50 Personen sind bei einem Einsatz maximal greifbar“, sagt Conrad Kramer.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
Rufen Sie mich an:
04431 9988 2705
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.