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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Feuerwehr: Wenn nach Schwelbrand Chemikalien auslaufen

27.09.2016

Wildeshausen Jede Menge Feuerwehrfahrzeuge standen auf der Düngstruper Straße in Höhe des Futtermittelhersteller Gelamin. Auf dem Betriebsgelände war es zu einem Schwelbrand im Siloturm gekommen. Zudem trat eine chemische Substanz aus, die als Bestandteil der Futtermittel in größeren Mengen in Lagercontainern bevorratet wird. So sah das Drehbuch der jährlichen Gefahrgutübung der Feuerwehr Wildeshausen am Sonntag aus, das von Ortsbrandmeister Hermann Cordes und Oliver Rosemeier, stellvertretender Gruppenführer der 3. Gruppe, ausgearbeitet wurde.

Bei der Übung arbeiteten die Wildeshauser Feuerwehrleute mit Einsatzkräften aus den Feuerwehren Dötlingen, Brettorf und Neerstedt zusammen. Und auch Kameraden der Feuerwehr Harpstedt machten sich vor Ort ein Bild der Übung. Alle vier Feuerwehren verfügen über keine eigenen Chemikalienschutzanzüge, werden bei einem solchen personalintensiven Einsatz jedoch zur Unterstützung angefordert.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt wurde die Suche nach möglichen Personen im Siloturm und die Brandbekämpfung abgearbeitet. Deutlich aufwendiger gestaltete sich Einsatzabschnitt 2. Dort musste die aus einem 1000-Liter-Container austretende chemische Substanz aufgefangen und der Container abgedichtet werden. Die Feuerwehrleute gingen dazu in Chemikalien-Schutzanzügen (CSA) vor. Durch diese besonderen Einsatzanzüge sind sie vollkommen von der Außenwelt abgeschottet. Mit Dichtmaterialien verschlossen sie das Leck am Container und verhinderten durch Dichtkissen, dass die Substanz in die Kanalisation gelangte.

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Zuvor war bereits der Dekontaminationsplatz hergerichtet worden. Die Einsatzkräfte unter CSA müssen nach spätestens 30 Minuten ihren Einsatz beenden. Danach muss der Anzug in der sogenannten „Schwarzzone“ gereinigt, also „dekontaminiert“ werden. Erst dann können die Feuerwehrleute den Anzügen entsteigen und sich im Umkleidezelt mit frischer Kleidung versorgen. Denn 30 Minuten in einem CSA kommen einem Besuch in einer Sauna gleich.

Nach einer kurzen Manöverkritik spendierte die Firmenleitung von Gelamin Bratwurst vom Grill und kalte Getränke.

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