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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Nachwuchs sichert Zukunft der Feuerwehr

01.03.2019

Wildeshausen „30 Jugendliche sagten zu“ – Unter dieser Überschrift berichtete unsere Zeitung vor 25 Jahren über die Gründung der Jugendfeuerwehr in Wildeshausen. Der damalige Stadtjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon erklärte Eltern und Jugendlichen, welche Aufgaben auf die Nachwuchsbrandschützer zukommen. Alle 14 Tage traf sich die Gruppe samstags am Feuerwehrgerätehaus.

„Ich finde es echt toll, dass es in Wildeshausen jetzt eine Jugendfeuerwehr gibt“ , sagte damals Heike Keese. Sie gehörte zu den Jugendlichen „der ersten Stunde“. Inzwischen ist die Wildeshauserin verheiratet, heißt Heike Kosten und ist aktives Mitglied in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr.

„Vor genau 25 Jahren gründete der erste Stadtjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon die zehnte Jugendfeuerwehr im Landkreis Oldenburg“, berichtet der Sprecher der Feuerwehr, Daniel Engels. Mietzon konnte seinerzeit neben zahlreichen interessierten Kindern und Eltern auch den damaligen Ortsbrandmeister Conrad Kramer senior, Bürgermeister Manfred Rollié, Stadtdirektor Klaus Römer sowie Vertreter der Kreis- und Bezirksfeuerwehr begrüßen und von einer Neugründung einer Jugendfeuerwehr in Wildeshausen überzeugen.

„Damals trugen sich 28 Jungen und fünf Mädchen in die Aufnahmeliste ein“, weiß Engels. Bei der verantwortungsvollen Aufgabe, sich um Kinder in der Feuerwehr zu kümmern, bekam Mietzon Unterstützung von seinen Stellvertretern, Lutz Ertelt (bald neuer Ortsbrandmeister) und Torsten Breßler (heute: Sicherheitsbeauftragter und stellvertretender Zugführer des II. Zuges).

„Das Interesse an der Jugendfeuerwehr war so groß, dass es eine Warteliste geben musste. Mehr als 33 Kinder können wir nicht aufnehmen“, so Mietzon. Die Kinder mussten in drei Gruppen aufgeteilt werden und es wurden Hermann Cordes (aktueller Ortsbrandmeister), Dirk Haase und Dirk Narozny zu Gruppenleitern ernannt. Schon vor 25 Jahren war die Nachwuchssorge in der Feuerwehr groß und sollte mit einer Jugendfeuerwehr verbessert werden. Blicken die Kameraden zurück, habe das recht gut funktioniert. Ein Großteil der damaligen Jugendlichen sei heute noch in der Feuerwehr aktiv; ein Teil von ihnen bilde sogar die jetzigen Kinder in der Jugendfeuerwehr aus und habe wichtige Funktionen in der Ortsfeuerwehr übernommen.

Kai Strömer beispielsweise war vor 25 Jahren Gründungsmitglied. Er kümmert sich heute um die Kinder in der Jugendfeuerwehr und erinnert sich gerne zurück. Der heute 36-Jährige kann nun seine Erfahrungen und Erlebnisse aus den Jahren an den jetzigen Nachwuchs der Brandschützer weitergeben.

Die derzeitige Nachwuchsabteilung der Feuerwehr Wildeshausen ist genauso beliebt und gefragt wie zu Zeiten der Gründung. Stadtjugendfeuerwehrwart Simon Schmidt und seine Stellvertreterin und Ehefrau Kathrin Schmidt können sich über Nachwuchsprobleme aktuell nicht beklagen. „Genau wie vor 25 Jahren gibt es auch jetzt eine Warteliste“, so Schmidt.

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