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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Festakt: Ein Feuerwehrhaus auf festem Grund

25.11.2017

Wildeshausen In puncto Durchhaltevermögen sind die Wildeshauser Feuerwehrleute vermutlich kaum zu toppen. Mit gut drei Jahren Verzug wurde am Freitagabend das neue Feuerwehrhaus in der Pagenmarsch vor gut 400 geladenen Gästen, darunter viele Vertreter benachbarter Wehren, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Ursprünglich sollten bis zum Juni 2014 die Schlüssel übergeben werden. Doch die notwendige Sanierung einer ehemaligen Hausmülldeponie am Standort hatte den Planern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vor dem Hintergrund des Ergebnisses sei die Verspätung „aber in Ordnung“, meinte Bürgermeister Jens Kuraschinski.

Viele Kubikmeter Sand wurden in der Pagenmarsch aufgefüllt. Da passte es gut, dass die Pastoren Lars Löwensen (Ev.-luth. Kirchengemeinde) und Ludger Brock (kath. Gemeinde St. Peter) Jesu’ Gleichnis „vom Haus, das auf Fels gebaut ist“ für ihre Andacht wählten. Auch die Feuerwehrleute stünden im Dienst des Herrn, hieß es. Begleitet von Ralf Grössler am E-Piano sangen die Gäste Lieder wie „Lobe den Herren“.

Landrat Carsten Harings lobte das großzügige Gebäude: „Ich bin beeindruckt, was ich hier sehe.“ Heute sei ein Feiertag für die Bürger und ihre Feuerwehr. Auch Kreisbrandmeister Andreas Tangemann würdigte die Leistungen der Stadt und der ehrenamtlichen Brandschützer.

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Kuraschinski sprach von „einer der modernsten und innovativsten Feuerwachen in der Region“. „Ihr könnt stolz auf Eurer Domizil sein“, rief er den Kameradinnen und Kameraden entgegen. Und: „Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass wir uns 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr voll und ganz auf Euch verlassen können.“

Er würdigte aber nicht nur die ehrenamtlichen Brandschützer, die den Umzug am 4. November in Eigenregie organisiert und durchgeführt haben, sondern auch den Nachbarn, die den Baulärm geduldig ertragen hätten, sowie Projektleiterin Martina Möhlenbrock aus der Stadtverwaltung, die so manche Nachtschicht eingelegt habe. Das festgesetzte Bau-Budget sei eingehalten worden. Mit der Einweihung werde das Kapitel „Neubau eines Feuerwehrhauses in Wildeshausen“ nach 20 Jahren abgeschlossen, sagte der Bürgermeister.

Die Bau- und Planungskosten betrugen 3,31 Millionen Euro. Hinzu kommen 136 000 Euro für die Ausstattung und 138 000 Euro für den Projektplaner, der im Laufe des Verfahrens ausgestiegen ist. Die Grundstücksfläche beträgt 17 213 Quadratmeter. Der umbaute Raum liegt bei etwa 8900 qm; die Nutzfläche bei 1358. Es gibt zehn Stellplätze für die Feuerwehrfahrzeuge sowie eine Waschhalle. Das Gebäude wird mit Fernwärme aus der Kläranlage beheizt.

Symbolisch überreichte Kuraschinski einen Schlüssel an Stadtbrandmeister Helmut Müller und Ortsbrandmeister Hermann Cordes. Für stimmungsvolle Musik sorgten das Musikkorps Wittekind und die Beat- und Brass-Band. Bei deftigem Grünkohl mit Kassler und Pinkel, serviert vom Team um Gastronom Frank Stauga („Altes Amtshaus“), saßen die Gäste noch lange zusammen.


Ein Video und mehr Bilder gibt es unter   www.nwzonline.de 
Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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