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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

„Geisterradler“ gefährden sich und andere

16.10.2019

Wildeshausen Mutig oder einfach nur Glück gehabt? Der Mann nutzt mit seinem Fahrrad den Radweg auf der linken Seite – und fährt direkt in die Arme von Polizist Rolf Quickert. „Normalerweise hätte ich jetzt ein Bußgeld von 20 Euro verhängen können“, sagt der Polizeioberkommissar. Das Befahren des Radweges in der falschen Richtung ist einer der häufigsten Verstöße bei Fahrradfahrern – und extrem gefährlich.

Bußgeldkatalog

Die häufigsten Verstöße bei den Radfahrern: 1. Befahren des Radwegs in falscher Richtung: 20 Euro  2. Nichtbenutzung des Radweges: 20 Euro  3. Unerlaubte Gehwegbenutzung: 15 Euro 4. Fahren ohne Licht: 20 Euro 5. Verbot der Einfahrt missachtet: 20 Euro 6. Zu laute Musik hören (Kopfhörer): 15 Euro 7. Falsche Personenbeförderung: 5 Euro 8. Freihändig fahren: 5 Euro 9. Handy-Nutzung: 55 Euro 10. Rotlicht-Verstoß: 60 bis 180 Euro; 1 Punkt

Auf die Gefahr sogenannter „Geisterradler“ machen am Dienstagnachmittag der Arbeitskreis „Verkehr, Sicherheit und Zivilcourage“ im Präventionsrat der Stadt und das Polizeikommissariat Wildeshausen aufmerksam. Quickert, Julia Baute aus der Stadtverwaltung, Roni Moklaschi aus dem Jugendzentrum und Polizeibeamte verteilen an der Visbeker Straße, in Höhe des Krankenhauses, an der Ahlhorner Straße sowie am Mühlendamm Info-Karten. Sie zeigen eine rote Hand sowie ein Gespenst auf einem Fahrrad. Auf der Rückseite sind die häufigsten Verstöße abgebildet (siehe Info-Box).

Kaum haben sich die Mitarbeiter des Präventionsrates postiert, fahren ihnen schon die ersten „Geisterradler“ entgegen. „Sie müssen rechts fahren“, ruft Quickert einem Radfahrer entgegen. Unfälle mit „Geisterradlern“ hätten zugenommen, sagen Fachleute. Das Missachten von Verkehrsregeln liege häufig in der Natur der Sache. Wer vom Auto aufs Rad umsteige, möchte oft den kürzesten Weg nehmen, weiß Quickert. Aber viele Radfahrende verhalten sich an diesem Dienstag auch äußerst korrekt.

Die Aktion gegen „Geisterradler“ war der Auftakt zu den Verkehrssicherheitstagen in Wildeshausen. An diesem Mittwoch wird im Krandel mit dem Pedelec trainiert.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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