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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Aus Übungsdienst wird Einsatz

20.09.2018

Wildeshausen Beißender Brandgeruch, grauer Qualm und Sirenenalarm: Viele Wildeshauser waren am Dienstagabend in Sorge, dass es in der Nähe brannte. Kreisweit wählten zahlreiche Bürger die 112 und alarmierten die Großleitstelle Oldenburger Land.

Grund für die Rauchglocke über der Kreisstadt war jedoch kein lokales Feuer, sondern der große Moorbrand, der seit Wochen auf dem Bundeswehrgelände in Meppen schwelt und durch den stürmischen Wind der vergangenen Tage noch angeheizt wurde (die NWZ berichtete).

Ein konkreter Verdachtsfall betraf aber auch die Bleicherstraße in Wildeshausen. Um 20.35 Uhr rückten deshalb acht Fahrzeuge und 36 Kameraden aus. Weitere sieben Einsatzkräfte blieben als Reserve am Feuerwehrhaus. Dabei kam es zu einer interessanten Überschneidung: „Während des Übungsdienstes der ersten und vierten Gruppe wurden die digitalen Meldeempfänger sowie die Sirene von der Großleitstelle ausgelöst“, berichtet Pressesprecher Daniel Engels. Sofort habe man die Fahrzeuge besetzt, um in kürzester Zeit zur gemeldeten Einsatzadresse auszurücken.

So wurde aus dem abendlichen Ausbildungsdienst zum Thema „Technische Hilfeleistung“ im Handumdrehen ein echter Einsatz, der zum Glück nach einer halben Stunden wieder abgebrochen werden konnte, weil im konkreten Fall der Qualm auf einen Terrassen-Feuerkorb zurückzuführen war.

Auch auf Facebook sorgte der beißende Brandgeruch für rege Diskussionen. Viele mochten nicht glauben, dass die Beeinträchtigungen auf ein rund 100 Kilometer entferntes Feuer zurückzuführen waren – zumal die Feuerwehr mit einem Großaufgebot ausrückte.

Einige Bürger machten für den Brandgeruch auch das Feuer im Eingangsbereich des Ahlhorner Netto-Markts verantwortlich, das am Dienstag gegen 19 Uhr im Pfandrückgabeautomaten ausgebrochen war. Dieser Brand war jedoch schnell unter Kontrolle, bevor er auf das übrige Gebäude übergreifen konnte.

Noch nicht angefordert ist die Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Oldenburg, um bei der Brandbekämpfung in Meppen zu helfen, wie Kreisbrandmeister Andreas Tangemann auf NWZ-Nachfrage mitteilte. Normalerweise löse in einem solchen Fall der zuständige Landkreis Katastrophenalarm aus. In diesem Fall sei jedoch der Bund gefordert, bei Bedarf zusätzliche Helfer zu ordern.

->Lesen Sie mehr zum Moorbrand in Meppen unter www.NWZonline.de/moorbrand-meppen

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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