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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

DLRG-Ortsgruppe ist noch immer nicht gerettet

27.10.2018

Wildeshausen Die DLRG Wildeshausen hängt weiter in der Luft. Auf der Suche nach einem neuen Domizil konnte die Ortsgruppe am Donnerstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur mit ihrem Vorschlag nicht punkten. Vorsitzender Carsten Petermann hatte dem Ausschuss vorgeschlagen, dass die Stadt der DLRG auf dem Gelände des Krandelbades neben dem Hallenbad eine Fläche zur Verfügung stellt.

Stahlbauhalle geplant

Dort hätte die DLRG eine Stahlbauhalle für ihre Fahrzeuge errichtet, in der auch Platz für Umkleideräume, Lager, Technik sowie Schulungs- und Schlafräume wäre. Die DLRG denkt an ein Stützpunkt- und Schulungszentrum für den gesamten Bezirk. Im Obergeschoss des Gebäudes sollte das Vereinsheim eingerichtet werden.

Bei Bedarf könne die Halle so groß werden, dass die Stadt auch noch einen Umkleidetrakt fürs Freibad andocken könnte. „Uns ist wichtig, dass wir von der Stadt zunächst eine sichere Zusage für ein Grundstück bekommen. Ansonsten erhalten wir keinerlei Zuschüsse“, erklärte Petermann. Die DLRG suche die Nähe zum Schwimmbad, um die Kurse und das Trockentraining unmittelbar mit dem Schwimmtraining im Krandelbad verbinden zu können.

Die DLRG-Ortsgruppe hatte einst ihr Vereinsheim im ehemaligen Kurbad, das vor Jahren abgerissen wurde. Dort steht jetzt das neue Hallenbad. Über Jahre war die DLRG im früheren Gebäude des städtischen Kindergartens Pusteblume an der Harpstedter Straße untergekommen. Das ist inzwischen verkauft. Zurzeit hat die DLRG im alten Feuerwehrhaus Unterschlupf gefunden.

Die der DLRG von der Stadt vor Jahren im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses in Aussicht gestellte Fläche in der Pagenmarsch ist nach Darstellung von Petermann zu verwinkelt. Dort ließe sich das von den Lebensrettern verfolgte Konzept nicht verwirklichen. Das überzeugte den Ausschuss nicht. Deshalb gibt es dort demnächst einen Ortstermin.

Die Fläche auf dem Gelände des Krandelbades wollen die Ratsmitglieder der DLRG jedenfalls nicht geben. Bürgermeister Jens Kuraschinski brach jedoch eine Lanze für die Rettungsschwimmer. „Die DLRG macht eine hervorragende Arbeit – auch mit Kindern und Jugendlichen. Die Stadt sollte ein deutliches Signal an die DLRG geben und eine Grundstück nahe des Schwimmbades zur Verfügung stellen.“

Matthias Kluck (SPD) hatte zuvor das DLRG-Konzept gelobt und beantragt, dem Verein ein Grundstück im Krandel zu überlassen. Gudrun Brockmeyer (CDW) kann sich kein besseres Grundstück für die DLRG vorstellen als auf dem Freibad-Gelände. „Die DLRG ist wichtig für die Stadt und die Region. In der Vergangenheit wurde sie stiefmütterlich behandelt“, sagte sie.

Wolfgang Sasse (CDU) vertrat die Ansicht, dass das Gelände nicht geeignet ist, weil sich die Zuwegung dort schwierig gestalte. Der angrenzende Wald gehöre nämlich nicht der Stadt. Auch der Arbeitskreis Krandelbad halte das Projekt an der Stelle nicht für realisierbar.

Standort umstritten

Nach Ansicht von Jens-Peter Hennken (CDW) habe es sich die DLRG verdient, dass die Stadt ihr hilft, ein Grundstück zu finden. Er habe jedoch Zweifel, dass der Standort neben dem Hallenbad der richtige sei. Das Areal sollte nicht für eine Fahrzeughalle genutzt werden, sondern eher für ein Sporthotel.

Auch Rainer Kolloge (UWG) hielt den vor der DLRG favorisierten Standort nicht für ideal. „Der Krandel ist ein Erholungsgebiet.“ Eine Fläche nahe des neuen Feuerwehrgerätehauses in der benachbarten Pagenmarsch mache mehr Sinn. Mit sechs Ja- und drei Nein-Stimmen entschied der Fachausschuss, sich demnächst dort zusammen mit der DLRG umzuschauen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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