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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Von toten Katzenbabys an der Autobahn

22.05.2019

Wildeshausen /Sandkrug „Bei uns steht das Telefon kaum noch still“. Das sagt Edith Kaminski, Sprecherin der Tierschutzgruppe (TSG) Oldenburg-Land. Nachdem der Verein seine neuen Internet-Kontaktdaten nebst Notfall-Telefonnummer veröffentlicht habe, sei die Zahl der Hilfeersuchen und Nachfragen enorm gestiegen.

„Bekannterweise besteht in Wildeshausen für Katzen mit Freigang sowohl eine Kastrations- als auch Kennzeichnungspflicht“, so Kaminski. „Zu Zeiten, als die Tierschutzgruppe noch für die Fundtiere zuständig war, haben wir unbürokratisch und selbstverständlich die Aufgabe des Ordnungsamtes der Stadt übernommen, diese Kastrationspflicht durchzusetzen.“ Jetzt passiere scheinbar nichts mehr, kritisiert die Tierschützerin. Die jahrelange Arbeit, die sowohl von Erika Walsemann vom Tierschutzverein Oldenburg als auch von der Tierschutzgruppe geleistet worden sei, um „unnötiges Katzenelend und Leid zu verhindern“, werde wieder zunichte gemacht.

In der Obhut der Tierschutzgruppe befinden sich jetzt nach der Katze Luzi, über deren Schicksal unsere Zeitung ausführlich berichtet hat, eine weitere zahme Katze mit vier Jungen sowie sechs 14 Tage alte Flaschenkinder, deren Mutter überfahren worden ist. Kaminski: „Insgesamt sind 16 Katzenwelpen in kürzester Zeit bei uns gelandet.“

Erst vor einer Woche erreichte die Tierschutzgruppe über eines der Mitglieder die Nachricht, dass auf dem Standstreifen neben der Autobahn 29, zwischen den Anschlussstellen Sandkrug und Oldenburg-Ost, drei Katzenwelpen lägen. „Die alarmierte Autobahnpolizei konnte trotz zeitnahem Einsatz nur noch zwei tote Welpen bergen, der dritte Welpe war unauffindbar“, so Kaminski.

Die TSG-Sprecherin betont: „Wir möchten auf diesem Wege unser Entsetzen und unser Unverständnis dafür zum Ausdruck bringen, dass verantwortungslose Menschen keine Skrupel haben, sich solcher unschuldigen kleinen Wesen auf brutale Art und Weise zu entledigen. Tiere geben uns in allen Lebensbereichen so viel, wir sollten uns anständig verhalten und ihnen wenigstens das Nötigste zurückgeben.“

In diesem Zusammenhang bittet die Tierschutzgruppe Käufer einer Katze oder eines Katers darum, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Kaminski: „Für uns steht die Hilfe für in Not geratene Tiere immer an erster Stelle.“ Weil Aufzucht und Pflege, insbesondere der Welpen, sehr kostenintensiv seien, freue sich die Tierschutzgruppe über Spenden aufs Vereinskonto.

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