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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Sperrung Bei Wildeshausen Aufgehoben: Massenkarambolage auf der A1 bei dichtem Nebel: Zwei Tote

02.01.2020

Wildeshausen Bei dichtem Nebel ist es am Neujahrsmorgen auf der A 1 zu einer Massenkarambolage gekommen. Nach Angaben der Polizei waren zwölf Fahrzeuge und 29 Personen in den Unfall gegen 0.50 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West verwickelt. Zwei Menschen kamen ums Leben, zwei Menschen erlitten lebensgefährliche Verletzungen, weitere elf wurden schwer oder leicht verletzt.

Ein 51-Jähriger aus Vechta war mit seinem Fahrzeug in Fahrtrichtung Osnabrück unterwegs, als sein Wagen mit dem eines 32-jährigen Garrelers kollidierte. Die Sicht war laut Polizei zu der Zeit durch eine „plötzlich auftretende Nebelwand“ beeinträchtigt. Beide Fahrzeuge waren voll besetzt, insgesamt saßen zehn Menschen darin, darunter zwei Kinder.

Anschließend fuhr der Sattelzug eines 38-Jährigen aus Rumänien, der die Unfallstelle wegen des starken Nebels nicht einsehen konnte, ungebremst auf den Wagen des 51-Jährigen auf, der quer zum Hauptfahrstreifen zum Stehen gekommen war. In die Unfallstelle fuhren daraufhin noch ein weiterer Sattelzug und acht Autos.

Dabei wurden der 51-jährige Vechtaer lebensgefährlich verletzt, seine 49-Jährige Frau erlitt tödliche Verletzungen. Auch ein 54 Jahre alter Mann, der in dem Wagen des 32-jährigen Garrelers gesessen hatte, kam in Folge des Unfalls ums Leben. Ein 39-Jähriger aus Großenkneten ist laut Polizei lebensgefährlich verletzt, eine 23-Jährige und ihr 24-jähriger Beifahrer sowie die drei weiteren Insassen des Autos aus Vechta trugen schwere Verletzungen davon.

14 Personen überlebten den Unfall unverletzt.

Zur Bergung von eingeklemmten Fahrzeuginsassen waren 13 Rettungs- sowie sieben Notarztwagen und die Feuerwehren Ahlhorn und Wildeshausen mit 60 Kräften im Einsatz. Außerdem war ein Kriseninterventionsteam vor Ort.

Die Ermittlungen zur Unfallursache und Schadenshöhe dauern an. Die Sperrung der Fahrtrichtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West dauerte bis circa 18.40 Uhr an, teilte die Polizei am frühen Abend mit. Laut Polizei ist aber weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-West hatten sich zuvor auf mehreren Kilometern die Autos gestaut. Die zwölf Fahrzeuge mussten aufwendig geborgen und die Fahrbahn von einer Spezialfirma gereinigt werden.

Helfer verunglücken auf Weg zum Unfall

Auf dem Weg zur Massenkarambolage auf der A1 verunglückten am Mittwochmittag gegen 12 Uhr Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Wardenburg auf der Kirchhatter Straße zwischen Kirchhatten und Neerstedt. Zwei Einsatzfahrzeuge fuhren zu der Zeit mit Blaulicht und Einsatzhorn hintereinander auf der Straße, als eine 66-Jährige ihren Wagen, der vor den THW-Fahrzeugen unterwegs war, abrupt abbremste und das Auto plötzlich zum Stehen brachte.

Der 63-jährige Wardenburger, der den ersten Einsatzwagen gefahren hatte, konnte noch rechtzeitig selbst abbremsen, der ihm folgende Wagen des THW, den ein 21-jähriger Wardenburger steuerte, fuhr dem ersten Wagen jedoch auf. Der junge Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Er erlitt leichte Verletzungen.

An der Bergung waren circa 100 Einsatzkräfte aus Dötlingen, Brettorf, Neerstedt und Kirchhatten beteiligt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro.

Vier Verletzte im Ammerland

Auch auf der A 28 bei Westerstede hat es Unfälle im dichten Nebel gegeben. Nach Polizeiangaben war ein 83 Jahre alter Autofahrer aus Köln in Fahrtrichtung Leer zwischen den Anschlussstellen Westerstede und Westerstede-West wegen der Sichtbehinderungen mit Tempo 20 unterwegs. Ein 39 Jahre alter Autofahrer aus Apen fuhr wegen unangepasster Geschwindigkeit auf, so die Polizei. Durch den Aufprall drehte sich sein Fahrzeug und blieb unbeleuchtet auf dem Hauptfahrstreifen stehen. Der 83-Jährige aus Köln und seine 79-jährige Beifahrerin wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der 48 Jahre alter Fahrer eines Wohnmobils konnte eine Kollision mit dem quer stehenden Auto nicht verhindern. Der Mann aus Aurich sowie seine 57-jährige Beifahrerin aus Apen kamen ebenfalls leicht verletzt ins Krankenhaus.

Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Fahrtrichtung Leer war von 1.15 Uhr bis 3.30 Uhr voll gesperrt. Es kam aber nur zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen, so die Polizei.

Irmela Herold Redakteurin / Online-Redaktion
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