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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Wo müssen Radler auf die Bremse treten?

10.10.2019

Wildeshausen Dort, wo die Wildeshausen-Ortsschilder beginnen, kann nicht mehr mit vernünftigen Radwegen gerechnet werden. Diese Meinung vertritt Martin Bruns. Der Wildeshauser kennt sich mit Radwegen aus: Er ist regelmäßig auf seinem Gefährt unterwegs, ist jüngst wieder zwecks „Schokoladenfahrt“ nach Amsterdam geradelt und setzt sich für die „Wildeshauser Initiative für Radverkehr“ (Wir) ein. Im Gespräch mit unserer Zeitung nannte er Beispiele für schlechte Fahrradwege in der Wittekindstadt.

Kopfschüttelnd steht Bruns an der Straße Zwischenbrücken. „Hier kommen einem ständig Geisterfahrer entgegen.“ Gemeint sind nicht Auto-, sondern Fahrradfahrer auf dem Fußweg. Bruns fährt immer auf der Straße. „Weil es ein Fußweg ist, darf dort nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden – und welcher Fahrradfahrer fährt schon Schrittgeschwindigkeit?“ Die Kurve gegenüber des Restaurants sieht er ebenfalls problematisch. Weil sie uneben ist, sei sie besonders abends gefährlich, warnt der Wildeshauser.

Fehlende Markierungen

An Einmündungen auf der Ahlhorner Straße moniert der Wildeshauser Radler, dass diese für Fahrradfahrer nicht deutlicher, beispielsweise mit roter Farbe, markiert sind. Auf Höhe der Dr.-Dürr-Straße hört der Schutzstreifen wegen fehlender Breite zudem auf. „Das irritiert die Radfahrer. Die dortige Wiese könnte mit einbezogen werden“, schlägt Bruns vor.

Das fordert der Radfahrer

30 Stundenkilometer sollten nach Martin Bruns’ Ansicht im kompletten Innenstadtbereich erlaubt sein. An Engstellen, wie Zwischenbrücken, zudem nur 20 Stundenkilometer. Straßen in den reinen Siedlungsgebieten sollten Fahrradstraßen werden, so der Wildeshauser.

Die Initiative „Wir“ möchte landkreisweit mit weiteren Radaktiven agieren. Wer Interesse hat, meldet sich per E-Mail an wir@martin-bruns.de.

Durch die Dr.-Eckener-Straße würden häufig Autos „heizen“, um eine Abkürzung zu nehmen. Eine Gefahr für Radfahrer, findet Bruns. „Das gilt auch für andere Siedlungen.“

Keine Ampel, sondern eine vernünftige Verkehrsführung sowohl für den Rad- als auch Autoverkehr fordert der Wildeshauser auf der Harpstedter Straße. Bis zum Ortsausgang Tempo 30, „Huckel“ für Autofahrer und auf beiden Seiten breite Radwege für einen Zweirichtungsverkehr, fordert er.

Auf der Straße Mahlstedt aus Harpstedt kommend moniert Bruns, dass Radler die Straßenseite wechseln müssen – dort gibt es allerdings keine Querungshilfe.

Dass über mögliche Radwege erst nachgedacht wird, wenn bereits geplant und erschlossen wurde, moniert Bruns an Baugebieten wie „Vor Bargloy“.

An der Visbeker Straße müssen laut Bruns die Einmündungen für den Radverkehr deutlich markiert werden. Der Weg sei für den Zweirichtungsverkehr zudem viel zu schmal.

Wie Radfahrer sich in den Kreisverkehr von der Goldenstedter Straße aus kommend einordnen sollen, fragt sich Bruns ebenfalls.

Der Radweg an der Delmenhorster Straße zwischen den Einmündungen Harpstedter Straße und Dr.-Klingenberg-Straße empfindet Bruns als unebene Huckelpiste. „Ab der Tankstelle ist der Weg viel zu schmal.“ Im Bereich des Kreishauses bemängelt er zudem fehlende Querungshilfen für Radler.

Der Rad- und Fußweg stadteinwärts an der Wildeshauser Straße in Richtung Kreuzung Altona bemängelt Bruns als nicht breit genug. „Auf beiden Seiten sind es 90 Zentimeter.“

Unebener Weg

Auf der Burgwiese kritisiert er, dass die Holzbrücke zu schmal sei. „Bei Regen wird das Holz rutschig.“ Der Weg, der zu den Schulen führt, ist zwar als Radweg ausgeschildert, „er ist aber zu uneben“.

An der Feldstraße am Krankenhaus Johanneum seien Rad- und Fußwege auf beiden Seiten zu schmal.

Am Westertor sollten laut Bruns die Radwege, auch die Abbiegespuren für die Radwege, deutlich markiert werden.

Der Radweg am Nordring, Einmündung Breslauer Straße, sei schlecht für Autofahrer ersichtlich – die Radfahrer würden erst spät erkannt.

Es gibt keine für Autofahrer ersichtliche Querung des ausgeschilderten Radwegs an der Huntebrücke über die Straße Im Hagen. „Radfahrer sollten dort mit Vorfahrtzeichen auf die vorfahrtsberechtigte Straße hingewiesen werden“, so der Wildeshauser.

Abschließend kritisiert Bruns, dass es am Wildeshauser Bahnhof für Rad-Touristen keine Hinweisschilder gibt.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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