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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Vorsicht, wenn das Elektro-Rad kommt

21.09.2019

Wildeshausen Das Risiko, mit einem Elektro-Fahrrad zu verunglücken, ist dreimal höher als bei einem Unfall mit einem nicht motorisierten Rad. Das sagt Polizist Rolf Quickert unter Hinweis auf die Verkehrsstatistik. „Die Geschwindigkeit wird häufig unterschätzt“, weiß der Fachmann. Gerade aus Sicht der Autofahrer seien die E-Biker „schnell da“. Grund genug für den Präventionsrat der Stadt Wildeshausen, erstmals das Pedelec in den Mittelpunkt der Verkehrssicherheitstage im Herbst zu stellen.

„Sicher mit dem Pedelec“, lautet der erste der beiden Aktionstage, den der Arbeitskreis „Verkehr, Sicherheit und Zivilcourage“ im Präventionsrat gemeinsam mit dem Polizeikommissariat Wildeshausen und der Verkehrswacht des Landkreises am Mittwoch, 16. Oktober, auf dem Parkplatz des Krandelstadions durchführen wird. Vor allem Teilnehmer ab 60 Jahren haben die Möglichkeit, das eigene Können auf dem Pedelec praktisch auf dem Parcours zu testen, wie Melanie Fotheringham vom Arbeitskreis erläutert. Rudi Czipull, Referent der Landesverkehrswacht, werde den Parcours aufbauen. „Ein wichtiger Punkt dabei ist die Zielbremsung“, kündigt Quickert an. Aber auch die Vorfahrtsregelung spiele eine Rolle. Der Theorieteil findet im Gildehaus statt. Die Teilnehmer können dabei mit den Experten auch rechtliche Fragen besprechen.

Insgesamt 14 Pedelec-Fahrer können mitmachen. Sie müssen das eigene E-Bike sowie einen Helm mitbringen, so Martin Klinger, der Vorsitzende des Arbeitskreises. Die Anmeldung erfolge über die Volkshochschule Wildeshausen unter Telefon   0 44 31/7 16 22.

Unter dem Motto „Läuft alles rund mit deinem Rad?" steht der zweite Aktionstag am Donnerstag, 17. Oktober, auf dem Wildeshauser Wochenmarkt. „Zweirad Büld“ zeigt neue Pedelecs und die Firma „Sport-Import“ stellt Fahrradhelme mit Airbag vor. Die Polizei bringt ihren Fahrrad-Simulator mit und bietet Rad-Codierungen an. Am Info-Stand will der Arbeitskreis mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. So wolle man in einer anonymen Befragung mehr über das Fahrverhalten in Erfahrung bringen, erläutert Polizist Klinger.

Der Präventionsbeauftragte weist zudem darauf hin, dass die Polizei im Vorfeld der Verkehrssicherheitstage verstärkt Kontrollen durchführen werde. Dabei gehe es unter anderem um die Beleuchtung am Fahrrad oder das Telefonieren mit dem Handy während der Fahrt. Die Kontrollen würden in der dunklen Jahreszeit fortgesetzt – und bei Vergehen drohen Strafen.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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