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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Blaulicht

Wenn alte Pkw einfach abgestellt werden

29.01.2020

Wildeshausen /Vossberg Einem Anlieger in Vossberg war der Kleinwagen auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 213 in Richtung Kreuzung Altona schon länger ein Dorn im Auge. Ohne Kennzeichen stand der Pkw dort schon seit Wochen. Ein Fall zunächst für die Polizei, dann das Ordnungsamt beim Landkreis Oldenburg in Wildeshausen und schließlich für den Steuerzahler. Als jetzt von dem Wagen noch die Reifen nebst Felgen, Spiegel und Blinklichter über Nacht abmontiert worden waren und noch ein weiteres Fahrzeug ohne Nummernschilder dort abgestellt wurde, da platzte dem Anwohner der Kragen, und er informierte unsere Zeitung.

Was veranlasst jemanden, mir nichts, dir nichts einen fahrbaren Untersatz auf einem öffentlichen Parkplatz quasi zu entsorgen? Ein möglicher Grund: Kosten für die Entsorgung sparen – oder Gleichgültigkeit.

Für die Polizei ist das kein Einzelfall. Allerdings sei dies hier auf dem Land noch relativ selten, sagte der diensthabende Beamte auf der Wache. Ähnliche Fälle gebe es ab und zu in der Hermann-Ehlers-Straße in Wildeshausen. Der Fall mit dem Kleinwagen sei auch bekannt. Es habe dazu mehrere Hinweise gegeben. Der zweite abgestellte Wagen dagegen sei neu.

Meistens handele es sich um Fahrzeuge, die von der Polizei sichergestellt worden seien. Die Eigentümer müssten sich dann um die Entsorgung kümmern. Wenn sie ihren Wohnsitz im Ausland hätten oder mittellos seien, werde es schwer, ihrer habhaft zu werden beziehungsweise sie für die Übernahme der Kosten zu belangen.

Nach angemessener Zeit kommt das Ordnungsamt des Landkreises ins Spiel. Es muss geprüft werden, ob es sich um „Abfall“ handelt. Nur dann ist die Behörde mit im Boot – in diesem Fall das Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft. Torsten Brand kümmert sich um derartige Fälle. Hier sei die Sache klar, sagte er auf Nachfrage. „Der Wagen ist schon zerlegt worden. Reifen, Spiegel, Blinker und mehr fehlen.“ Dann werde von Abfall gesprochen. Ein Abschleppunternehmen werde beauftragt, um das Fahrzeug abzuholen und zu verschrotten. Auf den Kosten bleibe der Landkreis sitzen und damit der Steuerzahler. Inzwischen ist genau das passiert. Am Dienstag wurde der Wagen zur Verschrottung abgeholt.

Ganz so eindeutig ist es bei dem jetzt neu abgestellten Kombi nicht. Von einem Schrottwagen könne man hier noch nicht reden, meinte Brand. Nun wird versucht, den Halter ausfindig zu machen und ihn zum Entfernen des Fahrzeuges aufzufordern. Gelingt dies nicht, wird nach einer angemessenen Frist von vier Wochen der Pkw ebenfalls auf Steuerkosten abgewrackt. In solchen Fällen werden an die Fahrzeuge rote Aufkleber mit der Frist zum Entfernen von der Kreisbehörde angebracht.

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