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Freiwillige Feuerwehr: Wüstinger sorgt für Sicherheit im Dorf

07.05.2019

Wüsting „Aufsitzen!“ heißt es an einem Donnerstagabend vor dem Feuerwehrhaus in Wüsting. Die NWZ-Redaktion wurde eingeladen, einmal bei einem ganz normalen Dienst vorbeizuschauen. An diesem Abend gehen zum Beispiel die Feuerwehrleute Alexander Freese, Maik Mählmann, Sven Reuter und Georg Schecke mit dem Unimog auf Tour. Die Überprüfung von Hydranten und Bohrbrunnen steht an. Dass diese Wasserzapfstellen jederzeit funktionieren, ist in einem Ernstfall entscheidend.

Deshalb wird auch bei jeder Überprüfung die schwere Tragkraftspritze vom Unimog gewuchtet und angeschlossen. „Wir lassen sie ein paar Minuten laufen, um sicherzustellen, dass wir ausreichend Wasser zur Verfügung haben“, sagt Georg Schecke. Der Brunnen am Schottweg ist okay. Er wird wieder verschlossen. Es geht weiter.

92 solcher Zapfstellen gibt es im Wüstinger Löschbezirk. Jede muss einmal im Jahr überprüft werden. Um das zu protokollieren, gibt es mittlerweile auch hierfür eine internetbasierte App, die die genaue Lage angibt, berichten die Feuerwehrleute.

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Der Unimog, mit dem wir an diesem Abend unterwegs sind, hat nicht nur die Pumpe an Bord, sondern vor allen Dingen neben vielen Hilfsmitteln auch 1000 Meter Schlauch. Die Wüstinger Feuerwehrleute haben ein eigenes System ausgetüftelt. Um schnell zu sein, wenn’s im unwegsamen Gelände um die Wasserversorgung geht, kann der Schlauch automatisch in einem Stück ausgerollt werden, während der Unimog mit einer Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h unterwegs ist. Die Schläuche sind bereits aneinandergekoppelt und fallen Stück für Stück aus dem Schlauchwagen heraus.

„Die Kameradschaft in Wüsting ist einzigartig“, schwärmt auf der Rückfahrt Feuerwehrmann Sven Reuter (27) von dem ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr. Der Neuenweger ist seit seinem zehnten Lebensjahr in der Feuerwehr. Zuerst in der Jugendfeuerwehr, mit 16 Jahren dann in der Oldenburger Feuerwehr. Seit drei Jahren in Wüsting.

„Es macht unheimlich viel Spaß“, sagt Georg Schecke. „Man lernt hier unheimlich viele Freunde kennen“, fügt er hinzu. Wenn der Dienst am Donnerstagabend vorbei sei, komme der gesellige Teil. „Wir sitzen zusammen und essen eine Kleinigkeit.“ Das gehört dazu. Gemeinsam geht’s auch mal zum Sport oder zum Schwimmen. Eine gemeinsame Kohlfahrt, ein Spaß- und Spielnachmittag mit den Familien, der Gemeindekameradschaftsabend. Das alles fördert den Zusammenhalt. Es ist eine tolle Gemeinschaft, in der sich im Einsatzfall jeder auf jeden verlassen kann, betont Sven Reuter.

Und für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bringt der Dienst noch eine ganze Menge mehr. Für jeden persönlich. „Es wird viel Wissen vermittelt“, betont Georg Schecke. Ausbildung und ständige Weiterbildung ist bei dem breiten Spektrum der Einsätze im ländlichen Bereich wichtig. Damit dann, wenn es ernst wird, jeder weiß, was zu tun ist. „Wir lernen unheimlich viel“, sagt Schecke. Und er fügt hinzu: „Es ist ein unheimlich befriedigendes Gefühl, anderen Menschen helfen zu können.“

Zu Lande – und zu Wasser: Denn in Wüsting ist auch das einzige Schlauchboot der Gemeindefeuerwehr Hude stationiert.

Der Tweelbäker See, die Hunte zwischen Iprump und Holle, der See in Sandersfeld oder das Flüsschen Berne: Auch in der Gemeinde Hude gibt es schließlich einige Gewässer, wo Gefahren lauern können. Und wenn dort mal etwas passiert, rückt die Freiwillige Feuerwehr Wüsting mit der „Moewe II“ auf dem Anhänger aus.

Die Einsatzbereiche sind im Laufe der Jahre wesentlich größer und sensibler geworden, sagt Ortsbrandmeister Reiner Suhr. Den Ehrenamtlichen wird viel abgefordert, gerade auch in Situationen, wenn Menschen und Tiere zu Schaden kommen.

Die Freiwillige Feuerwehr ist in Wüsting fest integriert in die Dorfgemeinschaft. Der jährliche Theaternachmittag oder die jährliche Alarmparty sind immer sehr gut besucht. Auch ein Zeichen der Anerkennung des Dienstes, den die Ehrenamtlichen das ganze Jahr über in Wüsting leisteten, unterstreicht der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Claußen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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