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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Blick hinter die Kulissen

07.12.2015

Industriebetriebe oder große Handwerksbetriebe wie in Deutschland sind in dem Land Bhutan unbekannt. Das Königreich ist ein Binnenstaat in Südasien und sein größter Schatz ist die unberührte Natur. Zwei Drittel des Landes sind immer noch bewaldet. Reisüberschüsse werden in der Landwirtschaft nicht produziert, vielmehr ist die Regierung gezwungen, Nahrung zur Versorgung der Bevölkerung zu importieren.

Umso wichtiger ist es dem in der Gemeinde Hatten beheimateten Förderverein für das unabhängige Königreich Bhutan, seinen derzeitigen Gast – Tshering Tshomo (28) – Einblicke in die deutsche Wirtschaft zu geben. In Sandkrug bekam vor wenigen Tagen jetzt eine kleine Gruppe die Gelegenheit, die Produktion von Brötchen, Brot und Gebäck im Sandkruger Werk des Bäckereibetriebs Bruno kennenzulernen.

Bruno-Mitarbeiter Uwe Stubbemann führte neben der 28-Jährigen, die Teil eines von der Bingo-Umweltstiftung geförderten Hilfsprojektes ist, auch die beiden Vorstandsmitglieder Khenpo P. Yeshi und Gerold Heidler durch die laufende Produktion. Allein die Vorstellung, dass in dem Sandkruger Betrieb für die Zeit bis Nikolaus 9000 Stutenkerle gefertigt werden, sprengte die Vorstellungskraft des Gastes aus Bhutan. In dem Königreich sind Brot, Brötchen und Gebäck aus Getreidemehl unbekannt, wie der seit neun Jahren in Deutschland lebende Khenpo P. Yeshi schilderte. Basis der täglichen Mahlzeiten ist Reis, der zu jeder Tageszeit gegessen wird. Etwa ein Viertel der Menschen in Bhutan leben nach offiziellen Angaben unter der Armutsgrenze. Der Förderverein will mit seinen Projekten von Deutschland aus die Lage der Menschen in den ländlichen Gebieten Bhutans verbessern – die NWZ berichtete.

Die alte Schaukel des Kindergartens Sonnenstrahl in Sandhatten war in die Jahre gekommen. Zwischen Frühling und Sommer hat die Einrichtung nun einen würdigen Nachfolger als Spielgerät bekommen. Den Großteil der Kosten trägt die Gemeinde Hatten, sie hat über den Nachtragshaushalt 2015 insgesamt 2000 Euro bereitgestellt. Der Förderverein des Waldorf-Kindergartens half bei den Erdarbeiten nach Kräften mit, wie die beiden Vorstandsmitglieder Silke Khadisov und Heiko Uthe anlässlich eines Besuches von Bürgermeister Christian Pundt, Hauptamtsleiter Tobias Hunger und Stellvertreterin Kerstin Diekhöfer berichteten.

Die Besonderheit des Kindergartens besteht in der „Eingruppigkeit“, die für die Kinder einen überschaubaren Rahmen bietet. Die Betreuung der zurzeit 22 Kinder in der Gruppe erfolgt durch zwei Waldorf-Erzieherinnen. Einmal in der Woche werden gemeinsam Brötchen gebacken.

An drei Vormittagen pro Woche werden darüber hinaus momentan fünf Kleinkinder (zwei bis drei Jahre) betreut.


Mehr Infos unter   www.kindergarten-sonnenstrahl-hatten.de