Ahlhorn - „Gutes tun und Leben retten“: Den Leitspruch des Deutschen Roten Kreuzes haben am Mittwoch 104 Bürgerinnen und Bürger in Ahlhorn bei der Blutspende-Aktion der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK umgesetzt. Das Blutspende-Team ist nach eigenen Aussagen mit der „sehr großen Resonanz“ zufrieden. Schließlich sei der Aufwand coronabedingt für alle Beteiligten größer als sonst: FFP2-Maske, Abstand, Wegeführung mit Einbahnstraßensystem, digitale Terminvergabe. Von der Online-Buchung hätte ein Drittel der Blutspender Gebrauch gemacht. Der Vorteil: kürzere Wartezeit. In den vier Stunden von 16 bis 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus an der Katharinenstraße seien die Spenderplätze durchgehend belegt gewesen.

Für die Verpflegung der Blutspender sorgt das Ahlhorner Blutspende-Team. Einer von ihnen ist Lars Engelmann, von Beruf Koch und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Er gehört dem Helferteam seit vielen Jahren an. Da wegen der Corona-Pandemie kein Essen wie sonst Grünkohl oder Pasta-Büfett im Dorfgemeinschaftshaus angeboten werden durfte, erhielten die Blutspender eine Lunchtüte zum Mitnehmen. Darin befanden sich unter anderem ein Getränk, ein Hot Dog, ein Dosen-Eintopf, ein Joghurt und eine Mandarine.

Das Helferteam der Freiwilligen Feuerwehr hofft, bei den nächsten Blutspende-Terminen am 4. Mai, 31. August und 23. November wieder ein Büfett servieren zu dürfen. Aber auch ohne Büfett ist die Ahlhorner Feuerwehr zufrieden darüber, erneut wieder viele Menschen zum Blutspenden motiviert und damit gemeinsam mit den Spendern einen lebensrettenden Beitrag geleistet zu haben.