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Bevölkerungsschutz In Bookholzberg Das tut sich auf den Baustellen von THW und Feuerwehr

Bookholzberg - Es sind Investitionen in die Sicherheit der Bürger, die in diesem Tagen in Bookholzberg getätigt werden. Doch während der Bau der neuen Unterkunft des Technischen Hilfswerks (THW) Hude-Bookholzberg an der Harmenhauser Straße/Ecke Zur Rampe nach langen Verzögerungen endlich auf der Zielgeraden zu sein scheint, haben die Arbeiten fürs neue Domizil der Bookholzberger Feuerwehr am Wellenhofsweg erst begonnen – in der Corona-Pandemie ganz ohne Grundsteinlegung.

Verzögerungen begleiteten den gesamten Bau der THW-Unterkunft aus verschiedensten Gründen. Das hält auch weiterhin an: „Es gab weiteren zeitlichen Verzug, aber die Mitglieder sind gelassen und geduldig“, sagt Heinrich Cremering von der THW-Regionalstelle Bremen. Die Pläne, Anfang 2020 in den neuen Räumen zu sein, zerschlugen sich ebenso wie der Wunsch, dass die Unterkunft zu Beginn des zweiten Quartals bezugsfertig ist.

Zu alt, zu klein – nicht mehr zeitgemäß

Aus dem Jahr 1906 stammt die alte Unterkunft des THW Ortsverbands Hude-Bookholzberg. 1976 wurde nebenan eine Fahrzeughalle gebaut. Sie ist bereits abgerissen. Dort entsteht das neue Dienstgebäude.

Die alte Unterkunft weicht später einem Hallenneubau, damit das THW auch seine Fahrzeuge wieder am Standort Harmenhauser Straße unterbringen kann.

Das Feuerwehrhaus an der St.-Florian-Straße ist ebenfalls ein alter Bau und für heutige Fahrzeuge viel zu klein. Sogar die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs musste verschoben werden.

Als Nachnutzung sollen dort nach dem Abriss geförderte Wohnungen entstehen. Eine Teilveräußerung zu anderen Bauzwecken gibt es nicht.

Einzugstermin naht

Jetzt nährt Cremering aber die Hoffnung, das neue Dienstgebäude könnte Ende November bezugsfertig sein. Das hänge nun davon ab, dass alle Liefertermine für die Einrichtung eingehalten werden. Danach erfolgt der Umzug ins neue Dienstgebäude. Ob es dann noch die seinerzeit eingeplanten rund 1,8 Millionen Euro kosten wird oder mehr –wer weiß?

Zurzeit laufen noch Arbeiten an den Bodenbelägen: Fliesen sind drin, der Kautschukbelag für die Büros kommt ab dieser Woche rein. Außenanlagen werden Mitte bis Ende August gestaltet. Auch die Sanitäranlagen müssen noch gemacht werden. Für den folgenden Abriss der alten Unterkunft und den Neubau der Fahrzeughalle werden noch einmal sechs bis neun Monate gebraucht. Der Abschluss des gesamten Bauvorhabens wird für Herbst 2021 anvisiert. Die THW-Fahrzeuge sind noch immer an der Robert-Bosch-Straße in Bookhorn untergebracht.

So weit ist die Feuerwehr

„Inzwischen wird am Fundament gearbeitet“, so Gemeindesprecher Hauke Gruhn auf die Frage nach dem Fortschritt beim Feuerwehrhausbau. Auch für die Gewerke Gerüst- und Rohbau sowie Blitzschutz hat die Verwaltung schon Ausschreibungen auf den Weg gebracht. Mittelfristig sollen Elektro- und Zimmerei-Arbeiten folgen. Auch weiterhin plant die Verwaltung laut Gruhn mit Gesamtkosten von 3,3 Millionen Euro für den Bau, der im Untergeschoss vier Fahrzeugstellplätze sowie außen einen Waschplatz bietet.

Das zweigeschossige Feuerwehrhaus soll auf einem Teil des Dachs eine Photovoltaikanlage erhalten. Ein anderer Dachteil wird laut Gruhn begrünt. Spielen die beteiligten Baufirmen mit, soll der Neubau am Wellenhofsweg im Mai 2021 vollendet sein.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee
Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)
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