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Bevölkerungsschutz rund um die Uhr THW Hude-Bookholzberg auch in der Pandemie aktiv

Bookholzberg - Das Warten sind die Mitglieder des Ortsvereins Hude-Bookholzberg des Technischen Hilfswerks bereits gewöhnt: Aus verschiedensten Gründen hatten sich die Arbeiten für den Bau ihrer Unterkunft an der Harmenhauser Straße/Ecke Zur Rampe immer wieder verzögert. Das neue Dienstgebäude ist zwar inzwischen bezogen, doch das „Ruckeln“ setzt sich auf dem Grundstück nun bei der Erstellung der ebenfalls neu zu bauenden Fahrzeughalle fort.

Warten auf den Frühling

„Gerade in der Zeit der Frostperiode hätte das Hallenfundament gegossen werden sollen“, berichtet Arne Wiechmann, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, vom jüngsten Grund des Stockens. Wann es weitergeht, stehe noch nicht fest. So müssen die THW-Fahrzeuge also noch länger im Übergangsquartier an der Robert-Bosch-Straße stehen.

„Eingefroren“ sind in der Pandemie bis auf Weiteres auch fast alle Übungs- und Ausbildungstätigkeiten der THW-Helfer. „Das wird wohl auch so bleiben, solange der Lockdown andauert“, glaubt Wiechmann. Für die Arbeit mit der Jugendgruppe, 40 Nachwuchshelfer, sei schon eine Lösung gefunden worden: „Wir haben Ende Januar unseren ersten Online-Übungsdienst für die Jugend absolviert“, führt Wiechmann an. Den ersten Jugenddienst im Online-Format hatten die Jugendbetreuer Daniel Rücker und Maximilian Kohlhorst ausgearbeitet. Auch bei den aktiven Helfern soll es künftig Online-Übungsdienste geben.

Untätig darüber hinaus sind die Bookholzberger Helfer in diesen besonderen Zeiten aber nicht. So haben THWler des Ortsverbandes Hude-Bookholzberg im Dezember mit mehreren Fahrzeugen Einrichtungsgegenstände und Möbel für das Impfzentrum des Kreises in Wildeshausen transportiert. Unterstützt wurden sie dabei auch vom THW-Ortsverband Wardenburg.

Material ist gut gewartet

Wiechmann: „Auch die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge und Geräte erfolgt weiter, aber in Kleingruppen und selbstverständlich coronakonform.“ Denn dass das THW jederzeit in der Lage sein muss, auszurücken, gilt nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie. Allerdings sind die Helfer seitdem in „Bereitschaftsstufe 1“.

Und deshalb mussten sie sich auch in Erwartung der „Schneewalze“ am Wochenende 6./7. Februar nicht erst lange vorbereiten. Die Fachgruppe Elektroversorgung ist das „Elektrizitätswerk“ des THW. Die Helfer der Gruppe wären bei der Notstromversorgung eingesetzt worden – doch zu tun gab es für sie nichts.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee
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