BOOKHOLZBERG - Nach seiner Kritik an Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas (die NWZ berichtete) hat Ronald Junge, Sprecher der Bookholzberger Bürgerinitiative „bplan214“ nun noch einmal nachgelegt und auch seinen Unmut über das Verhalten der Ganderkeseer CDU in der Diskussion um die Verkehrsanbindung des Neubaugebietes Vollersweg/Hutfilterstraße geäußert. In einem Brief an den örtlichen CDU-Vorsitzenden Hans H. Hubmann heißt es: „Die CDU Ganderkesee wurde mehrmals gebeten, sich vor Ort und in persönlichen Gesprächen die Meinung und die Alternativplanung der Bürgerinitiative anzusehen bzw. anzuhören. Beides hat die CDU, namentlich Herr Mietrach, abgelehnt oder erst gar nicht darauf reagiert.“ Es habe seitens der CDU aus seiner Sicht „keinen konstruktiven Vorschlag“ zu dem Thema gegeben.

Und Junge schildert: „Nach all den Vorkommnissen ist das Interesse der Bürger über die Grenzen der Hutfilterstraße und des Vollersweges hinaus vorhanden. Täglich erreichen mich Anrufe, in denen Unmut über diese Vorgehensweise kundgetan wird. Hat die CDU sich mit ihrem Verhalten nicht einen Bärendienst erwiesen?“

Der Name von CDU-Ratsherr Dietmar Mietrach sei, so erinnert Junge, „schon bei der Diskussion um den Kreisverkehr im Bereich Stedinger-/ Huderstraße wegen seines nicht unbedingt bürgernahen Verhaltens aufgefallen“.