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Brandschutzerziehung Was tun, wenn es im „Rauchhaus“ brennt?

Blick in das neu angeschaffte Rauchhausmodell.

Blick in das neu angeschaffte Rauchhausmodell.

Georg Schecke

Wüsting - Wie bringt man Grundschulkindern das wichtige Thema Brandschutz näher? – Drittklässler der Grundschule Wüsting staunten nicht schlecht, als Schulklassenbetreuer Torsten Suhr ihnen ein Modell eines Hauses präsentierte, welches im Maßstab von Playmobil-Figuren gebaut worden ist. Das von einer Seite einsehbare Rauchhaus-Modell, das im vergangenen Jahr für die Brandschutzerziehung neu angeschafft wurde, hat viele Zimmer mit verschließbaren Türen und Fenstern. Und an dem voll möblierten Modell kann man prima zeigen, was bei Zimmerbränden passiert. Sogar Rauchwarner sind installiert. Per Knopfdruck entsteht zum Beispiel Rauch im Wohnzimmer. Die Kinder können genau beobachten, wie der Rauch durch offene Türen des Hauses wandert und was passiert, wenn man Fenster öffnet.

Spannender Unterricht

„Torsten Suhr zeigt schon seit Jahren Kindern der dritten Klassen, wie man sich bei einem Brand richtig verhält. Die Begeisterung für dieses Thema ist in seiner Nähe deutlich spürbar, und die Kinder haben richtige Freude an seinem Unterricht“, so Georg Schecke, Gemeindepressewart der Freiwilligen Feuerwehr. Suhr bespricht mit den Kindern viele Themen rund um den Brandschutz. Das reicht vom Absetzen des Notrufs (112) bis hin zu den Möglichkeiten, die die Feuerwehrleute haben, um einen Brand schnell zu löschen. Ein Drittklässler durfte auch mal das Anziehen der kompletten Einsatzkleidung samt Ausrüstung probieren. Natürlich nahmen die Kinder auch in den verschiedenen Fahrzeugen Platz. „Am liebsten wollten einige direkt auch Mitglied der Feuerwehr werden“, so Pressewart Schecke. Ab dem Alter von zehn Jahren sei das in der Gemeindejugendfeuerwehr möglich. „Allerdings gibt es eine Warteliste, da nur eine begrenzte Zahl von Kindern und Jugendlichen aufgenommen werden kann“, so Schecke.

„Spiel ohne Grenzen“

Kürzlich hat auch der Gemeindejugendfeuerwehrausschuss getagt. Unter Leitung von Gemeindejugendfeuerwehrwart Reinke Peters wurden bei den Wahlen Thorsten Hagemann erneut zum stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwart und Sabine Timpe zur Schriftführerin gewählt.

Berichtet wurde von den Vorbereitungen für ein „Spiel ohne Grenzen“ am 27. August auf dem Sportplatz der Peter-Ustinov-Schule in Hude. Dazu werden um die 400 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus den Jugendfeuerwehren im Landkreis erwartet.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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