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Antrag auf Erstellung eines Verkehrskonzeptes Huder Grüne wünschen sich „Gesamtlösung“

Mehr tun für den Radverkehr: Das wünschen sich die Huder Grünen in einem Antrag.  (Symbolbild)

Mehr tun für den Radverkehr: Das wünschen sich die Huder Grünen in einem Antrag. (Symbolbild)

Arne Dedert (dpa)

Hude - Schwerlastverkehr, Fahrradstraße – und Verkehrswende? Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat im Vorfeld der nächsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt den Antrag gestellt, für die Gemeinde Hude ein Verkehrskonzept zu erstellen. „Darin sollen insbesondere auch mögliche alternative Routenführungen (z.B. als Fahrradstraßen) parallel zu den Ortsdurchfahrten mit Mischverkehr („Gehweg – Radfahrer frei“), sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den Schwerlastverkehr geprüft werden“, heißt es in dem Schreiben.

Viele Diskussionen

Wiederholt hatten die Grünen auch in der Vergangenheit ein entsprechendes Radverkehrskonzept gewünscht, „leider wurde diesem Verkehrsmittel nicht die nötigen Flächen in Quantität und Qualität zur Verfügung gestellt“, heißt es weiter. Das Problem habe der Landkreis erkannt und die Radwegnovelle umgesetzt. Das Ergebnis stelle jedoch nicht alle zufrieden und sorge für Diskussionen.

Alternativen prüfen

„Das Flächenproblem betrifft jedoch nicht nur den Radverkehr, sondern alle Verkehrsarten im Ort“, bemängelt Fraktionsvorsitzende Kirsten Neuhaus. Auch der Hol- und Bringverkehr an den Schulen und Kindertagesstätten entwickele sich zunehmend zu einem Problem auf den Nebenstraßen.

Bis langfristig Platz für „echte“ Radinfrastruktur geschaffen sei, brauche es entsprechende Alternativen. „Zu prüfen wäre beispielsweise, ob sich die Blumenstraße zu einer Fahrradstraße entwickeln lässt und auch die Dr-Gustav-Thye-Straße im Rahmen von ISEK den Radverkehr in Blick nehmen kann und wie wir den Fußverkehr innerorts stärken können. Auch die bereits existierenden Pläne für ein Vorrangroutennetz für den Radverkehr in Hude-Süd sollten berücksichtigt werden“, fordert die Fraktion und ergänzt: „Wir brauchen jetzt eine Gesamtlösung, damit alle bequem und stressfrei an ihr Ziel gelangen und sicher in unserer Gemeinde unterwegs sein können – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, per ÖPNV oder mit dem Auto.“

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