Bürstel - Lange blieben Kinder und Erwachsene vor dem kleinen Gehege stehen. Drei Alpakas ließen sich dort ganz aus der Nähe bewundern. Und auch auf einer Wiese waren viele Tiere zu sehen. „Ich bin hergekommen, weil ich Alpakas so niedlich finde“, sagte eine Besucherin. Der Alpaka-Hof Fortmann in Bürstel wurde am Samstag und Sonntag zum Anziehungspunkt für zahlreiche Menschen, denen es die kamelartigen Tiere besonders angetan haben.
Neugier auf Tiere
Die Alpakas beäugten die Besucher, liefen aber nicht weg. „Alpakas finden es spannend, wenn etwas Nicht-Alltägliches passiert“, sagte Madeleine Fortmann, Inhaberin von „Oldenburg Alpacas“. Seit einiger Zeit sind auch viele Menschen neugierig auf diese Tiere. Ein Grund dafür sei die Aktion eines Drogeriemarktes, durch die das Alpaka zu einer Art Einhorn geworden sei. „Es gibt einen richtigen Hype.“
Damit die friedfertigen Tiere erlebt werden können, hat sich die 32-jährige Züchterin besondere Aktionen überlegt. Erstmals gab es auf dem Hof, auf dem rund 100 Alpakas leben, ein gemütliches Beisammensein im Advent.
Wanderungen angeboten
Zudem werden Wanderungen mit Alpakas angeboten, bei denen die Teilnehmer ein Tier führen können. Die Wanderungen seien sehr nachgefragt, sagte Madeleine Fortmann. „Das Alpaka hat einen ganz gemütlichen Schritt.“ Und der sorgt auch bei Menschen für Entspannung. Schnupperstunden für Kinder werden ebenfalls organisiert. Darüber hinaus ist ein eingezäunter Bereich geplant, in dem sich Gäste in der Nähe der Alpakas aufhalten können.
Am Samstag und Sonntag hatte außer dem Melkhus auch der Hofladen des Betriebs geöffnet. Denn die leichte und besonders wärmende Alpaka-Wolle erfreut sich großer Beliebtheit. Wenn es die Corona-Bestimmungen zulassen, soll das gemütliche Beisammensein auf dem Hof am Ganderkeseer Weg 17 am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, sowie am 11. und 12. Dezember jeweils von 14 bis 17 Uhr wiederholt werden.
