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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

CDU-Mann mit Skianzug in die Sauna

11.10.2008

Nach 135 Jahren hieß es im Wildeshauser Krankenhaus Johanneum Abschied zu nehmen von der Kongregation der Franziskanerinnen. Die beiden letzten Vertreterinnen des Ordens, Schwester Elisabeth Brinkmann und Schwester Margit Raab, erhielten nach einem Festakt reichlich Geschenke von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums. So überreichte Petra Nadolny im Namen der Mitarbeiter Wolle zum Stricken und Krimis. Zudem empfahl sie, im ostwestfälischen Salzkotten auch einmal „shoppen“ zu gehen. Etwas Besonderes hatten sich zehn Männer des Johanneums einfallen lassen, die auch Mitglieder der Wildeshauser Schützengilde sind. Andreas Meyenburg überreichte Schachteln mit zwei Mini-Fähnrichen. Als Hintergrund war ein Bild eingeklebt, das die Schwestern als Zuschauer des

Ausmarsches am Pfingstdienstag zeigt. Außerdem gab’s ein Gildebuch mit einer Widmung von Oberst Ernst Frost. Meyenburg beantragte einen Sonderzug, der die Schwestern am Pfingstdienstag von Salzkotten nach Wildeshausen bringen soll.

Wenn der Ehrenvorsitzende des TV Brettorf, Richard Schelling, zur allmonatlichen Radtour aufruft, dann findet er immer ein großes Echo. So war es auch am Dienstag zum Abschluss der Saison 2008. 38 Frauen und Männer schwangen sich aufs Rad. Diesmal ging es quer durch die Gemeinde Dötlingen. Erstes Ziel war Aschenbecks Kate, wo die große Gruppe eine Kaffeepause einlegte. Danach ging es querbeet weiter in Richtung Hockensberg/Iserloy. Hier schauten sich die Brettorfer die kleine Kapelle am Pfennigstedter Weg an, danach das Anwesen von Heini Wieker. Die ganze Tour war begleitet von schönem Herbstwetter. Kurzum: ein gelungener Ausflug.

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Wenn der Vater mit dem Sohne: Geradezu liebevoll bauten Johannes Lenzschau sen. und sein gleichnamiger Sohn am Donnerstag die großen Leuchtbuchstaben des Kaufhauses „Schnittker am Markt“ ab. Die Umbauphase bei dem traditionsreichen Wildeshauser Unternehmen in der Innenstadt läuft auf Hochtouren. Die alte Leuchtreklame muss der neuen, großzügigen Glasfront weichen. Spätestens Ende Oktober soll der Umbau abgeschlossen sein; der Verkauf geht weiter. 2009 feiert „Schnittker“ das 125-jährige Bestehen.

Mittendrin beim riesigen Berlin-Marathon war ein Team des Wildeshauser Lauftreffs (WLT). Selbst eine Fangruppe machte sich mit auf den Weg an die Spree. „Bei der Teilnahme an einem solchen Lauf-Event kommt es weniger auf das Erlaufen persönlicher Bestzeiten an, als vielmehr um den Spaß beim Marathon und das Erleben einer solchen Veranstaltung mit seinen vielen Facetten“, meinte Fritz Rietkötter. Da die Hauptstadt bekanntlich immer eine Reise wert ist, nutzten die Wildeshauser den Trip für ein verlängertes Wochenende mit ausgedehnter Stadtbesichtigung am Montag. Neben Fritz Rietkötter gingen Bernd Eylers (3:49:02 Stunden), Heike Eylers (4:40:08); Maren Goedeke (4:49:52); Claudia Hollmann (4:33:27);

Hartmut Kramer (4:17:35) Hans Kürbis (4:17:35); Sandra Kürbis-Edzards (4:49:16) und Carsten Maas (4:20:25) an den Start – und kamen gut durchs Ziel.

Keine politischen Briefe, sondern Einladungen zur „Après Ski“-Party verteilte der Wildeshauser CDU-Ratsherr Helmut Rang am Donnerstagabend bei der Ratssitzung. Der Unternehmer wird Anfang November 40 Jahre alt. Gemeinsam mit Freund Dirk Illgner, der ebenfalls „nullt“, soll Ende November in der Scheune auf Gut Altona kräftig gefeiert werden. „40 Jahre auf der Piste, das ergibt ne lange Liste“, reimte der begeisterte Skifahrer in der Einladung. Das Bild auf der Karte zeigt die Wildeshauser in Skianzügen, mit Stöcken und Ski in der Sauna. Offenbar ein Hinweis auf den heißen Abend, den sie auf Gut Altona erwarten.

Tief gebeugt kam Jürgen Lammers in die Sitzung des Rates. Ihn plage ein Hexenschuss, berichtete Lammers, der am Donnerstag nach zwölfjähriger Tätigkeit im Rat aus beruflichen Gründen Abschied nahm. Lammers bat die Ratskollegen, bei der Feststellung des Sitzverlustes mit Ja zu stimmen. „Auch Sie bitte, Frau Sandkuhl“, sprach Lammers die Grünen-Politikerin Traute Sandkuhl an. Mit ihr hatte er sich in den vergangenen Jahren gern „gezofft“.

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