Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Zurück zu den Anfängen Celtic Days nach vier Jahren wieder in Hude

Freuen sich, den keltischen Vogel wieder zeigen zu können: Martin von Maydell (v.l.), Bürgermeister Jörg Skatulla, der die Schirmherrschaft für das Festival übernimmt, Heide Claußen, OLB-Stiftung und Hermann Konermann.

Freuen sich, den keltischen Vogel wieder zeigen zu können: Martin von Maydell (v.l.), Bürgermeister Jörg Skatulla, der die Schirmherrschaft für das Festival übernimmt, Heide Claußen, OLB-Stiftung und Hermann Konermann.

Christin Hufer

Hude - Nach vier Jahren Pause taucht Hude wieder in die schottische und irische Kultur ein. Die Planungen für das Festival Celtic Days laufen auf Hochtouren. Ein Programm (siehe Infokasten) steht schon jetzt fest – allerdings coronabedingt in kleinerer Form als die Besucherinnen und Besucher es gewohnt sind.

Ehrenamtlich organisiert

Das Programm im Überblick

Konzerte und Vorträge: Die Irish-Folk-Band „Anger&Plush“ spielt am Freitag, 22. April, um 20 Uhr im Kulturhof (Parkstraße 106). Karten Kosten an der Abendkasse 22 Euro und im Vorverkauf 18 Euro.

Außerdem wird die Band „Iontach“ am Samstag, 23. April, auch um 20 Uhr im Kulturhof auftreten. Auch hier Kosten Karten an der Abendkasse 22 Euro und im Vorverkauf 18 Euro.

In einer Dia- und Filmshow wird der Reisejournalist Reinhard Pantke Aufnahmen von seiner Fahrradtour von Cornwell nach Schottland zeigen. Zu sehen ist sie am Sonntag, 24. April, um elf Uhr im Forum der Peter-Ustinov-Schule (Vielstedter Kirchweg 15). Der Eintritt kostet 18 Euro und 15 Euro im Vorverkauf.

Workshops: Die Workshops finden am Samstag, 23. April, in der Peter-Ustinov-Schule zwischen 9.30 und 16 Uhr statt. Interessenten können zwischen „Bodhran - Irische Rahmentrommel“, „Gitarre – DADGAD-Stimmung“, „Gitarre-Standard-Stimmung“, „Irish Fiddle“, „Tin Whistle“, „Scotish Country Dance“ wählen. Zusätzlich gibt es einen Tanz-Workshop für Anfänger zur gleichen Zeit in der Jahnhalle (Vielstedter Kirchweg 13). Die Teilnahme kostet 48 Euro.

Tanz: Getanzt wird auf einem „Social“ am Freitag, 22. April, ab 17 Uhr. Ein Ort steht noch nicht fest. Karten werden 12 Euro und neun Euro im Vorverkauf kosten. Der Ceilidh beginnt am Sonntag, 24. April, 13 Uhr, im Forum der Peter-Ustinov-Schule. Eine Teilnahme ist umsonst.

Alle Karten gibt es im Vorverkauf bei „Papier Ehlen“ (Parkstraße 1).

Unter dem Motto „Back to the Roots“ (englisch für „zurück zu den Wurzeln“) finden die zwölften Celtic Days von Freitag, 22. April, bis Sonntag, 24. April statt. Dabei orientieren sich die Organisatoren, Martin von Maydell und Hermann Konermann, Vorsitzende des Huder Vereins Pro Musica Activa, an das erste Festival aus dem Jahr 2005. „Wir werden die Celtic Days etwas kleiner halten, aber sind froh, dass wir sie überhaupt endlich wieder stattfinden lassen können“, sagt von Maydell. Besonders stolz seien die Organisatoren darauf, so betont es Konermann, dass das achtköpfige Team es schaffe, das Festival komplett ehrenamtlich auf die Beine zu stellen. Möglich sei dies aber nur durch Finanzspritzen des vom Land geförderten Projektes „Niedersachsen dreht auf“ und der OLB-Stiftung.

Musik zum Mitmachen

Damit die Organisatoren in das Förderprogramm mit aufgenommen werden konnten, mussten sie einige Kriterien erfüllen. Dazu gehört unter anderem, dass die Musiker, die sie einladen, aus Niedersachsen kommen. „Ein Glück haben wir in Nordwest-Deutschland einiges an keltischen Bands zu bieten“, sagt von Maydell. Die Wahl fiel auf die Irish-Folk-Band „Anger & Plush“ (auf deutsch „Zorn und Plüsch-Stoff“) und die Band „Iontach“ (irisch für „wunderbar“/“hervorragend“). Aber bevor die Künstler auf der Bühne im Kulturhof stehen, geben sie insgesamt sechs Workshops für Besucherinnen und Besucher. Dabei können Interessierte lernen, wie traditionelle irische Instrumente gespielt werden. Aber auch einen Tanz-Workshop bieten de Celtic Days. „Das ist das, was die Celtic Days ausmachen. Am Morgen lernen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Workshops und am Abend sehen sie, was ihre Lehrer auf der Bühne drauf haben“, sagt von Maydell. Außerdem wird es eine Dia- und Filmshow geben. „Dass wir die zeigen können, finden wir besonders toll“, sagt von Maydell. Der Braunschweiger Reisejournalist Reinhard Pantke wird Aufnahmen von seiner Radtour von Cornwall bis nach Schottland mitbringen.

Schottische Tänze

Zu keltischen Klängen gehören für Konermann und von Maydell aber auch ausgelassene Tänze. Deshalb veranstalten sie und ihr Team einen „Social“ (so wird ein Tanz-Ball in Schottland genannt). Maydell: „Der wird aber über Fortgeschrittene sein.“ Zwar wird es eine kleine Hilfestellung geben, aber die Tanzschritte sollten bekannt sein, erklärt der Veranstalter.

Auch wenn sich die Organisatoren an den Wurzeln des Festivals orientieren, wird es eine Neuheit geben. Sie planen ein traditionelles Schottisches „Ceilidh“. Dabei handelt es sich um eine bunte Zusammenkunft, bei der getanzt, musiziert und gespielt wird, aber auch Geschichten und Witze erzählt werden. Gefeiert wird es am Sonntag, 24. April, im Forum der Peter-Ustinov-Schule. Als krönender Abschluss soll es dann das Familienfest der Celtic Days ersetzten. Denn das wird aufgrund der undurchsichtigen Corona-Lage in diesem Jahr auf Eis gelegt. Alle Infos auf celtic-days.de.

Christin Hufer
Christin Hufer Redaktion Wildeshausen
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Hatten im Hinspiel keinen leichten Stand: die Oldenburg DeWayne Russell (links) und Ebuka Izundu gegen den Tübinger Kriss Helmanis. Die Baskets unterlagen mit 84:93.

OLDENBURG EMPFÄNGT TIGERS TÜBINGEN Gegner der Baskets darf auf keinen Fall verlieren – Weitere Ausfälle möglich

Niklas Benter Mathias Freese
Oldenburg
Wills Woche
Is’ was?

ISLAM IN DEUTSCHLAND Keine Religion steht über der Kritik

Alexander Will
Jüdische Studierende an der Uni Oldenburg blicken mit Sorge auf die Vorfälle der vergangenen Wochen. Unsere Redaktion hat mit zwei Studentinnen darüber gesprochen, wie sie ihren Alltag erleben. (Symbolbild)

ANTISEMITISCHE VORFÄLLE IN OLDENBURG Zwischen Paranoia und Mut – So erleben jüdische Studierende die Stimmung auf dem Campus

Josepha Zastrow
Oldenburg
Berliner Notizen
Keine Parade für Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)

KURIOSES UND UNGEWÖHNLICHES IM POLITIKBETRIEB Eine Trompete, ein Jogger und (k)eine Militärparade

Hagen Strauß Büro Berlin
Hat sich auf Vermehrung von Rhododendren und Azaleen spezialisiert: Timo Schröder aus Wiefelstede.

VERMEHRUNGSBETRIEB IN WIEFELSTEDE Kinderstube für Rhododendren und Azaleen

Kerstin Schumann
Wiefelstede