Hude - Schwungvolle Tänze, irische Klänge und das ein, oder andere Schwarzbier: Die zwölften Celtic Days haben am Wochenende die keltische Kultur nach Hude gebracht. Nach vier Jahren hat das Festival erstmals – in kleinerer Form – wieder stattgefunden. Neben Workshops und zwei Konzerten, bot das Familienfest am Sonntag den krönenden Abschluss des Festivals.
Bunte Zusammenkunft
Auf der Bühne am Familientag: Folk-Musiker Peter O’Mally.
Christin Hufer
Sorgten für die nötige Musik bei den Tänzen: Neil Ewart und Susie Petrov.
Christin Hufer
Nach vier Jahren Pause wieder voll im Einsatz: Die Organisatoren Martin von Maydell (links) und Hermann Konermann.
Christin Hufer
Sorgten für das leibliche Wohl am Familientag: Vera Ackermann (von links), Christina Kipper von Madyell, Rainer Mewes, Heike Duhr und Maike Wilkens.
Christin HuferAuch wenn sich die Veranstalter der Celtic Days, Hermann Konermann und Martin von Maydell, an den Anfängen des Festivals orientiert hatten, wagten sie am Familienfest etwas Neues. Es war als ein sogenannter Ceilidh gestaltet. In der keltischen Kultur beschreibt das eine bunte Zusammenkunft von allen Generationen, die zusammen tanzen, musizieren, singen und sich Geschichten erzählen. Und so war es auch am Sonntagnachmittag im Forum der Peter-Ustinov-Schule. Der international gefragte „Scottish-Country-Dance“-Profi Martin McWilliam tanzte unter anderem gemeinsam mit Anfängen und Fortgeschrittenen in der Schule. Auch Live-Musik durfte an dem bunten Nachmittag nicht fehlen. Die Musiker Jorgen Lang, Peter O’Mally und William van Naal brachten irische Folk-Musik auf die Bühne. Für einige Lacher sorgte von Maydell, der Ralf Sotschecks „Gebrauchsanweisung für Irland“ zum Besten gab.
Weniger Besucher
Über den Nachmittag verteilt besuchten rund einhundert Menschen das Familienfest. „Bei den Besucherzahlen war noch Luft nach oben“, sagt van Maydell. Das habe sich auch in den sechs Workshops, am Samstag gezeigt. „Man merkt eben, dass die Menschen noch etwas verhalten sind“, sagt er. Dass die Konzerte von den Bands „Anger & Plush“ und „Iontach“ aber gut besucht – letzteres war ausverkauft – waren, erfreut ihn sehr. „Man merkt daran, dass die Menschen wieder wollen“, sagt er.
Auch wenn die Celtic Days nach vier Jahren Pause weniger besucht waren, als die Veranstalter es aus der Vergangenheit gewohnt waren, sei das Festival für sie ein voller Erfolg gewesen. Denn überhaupt wieder zu starten, zusammen die keltische Kultur zu leben, miteinander Spaß zu haben und Konzerte zu veranstalten, war für von Maydell und Konermann wie ein Befreiungsschlag.
