Colnrade - Bei einem Herbstspaziergang haben jüngst 22 Frauen des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode Colnrade erkundet. Als Gästeführer mit dabei waren Astrid Lehnhof und Gerold Schäfer, Vorsitzender des Heimatbunds zwischen Dehmse und Hunte.
Die Gruppe war bunt gemischt: Die jüngste Teilnehmerin war elf Jahre jung, berichtet Sprecherin Regina Bührmann. Gestartet wurde am Dorfgemeinschaftshaus.
Mit dem Gästeführer-Team ging es vorbei an der alten Dorfschule, zum Dorfladen/Bäckerei „Wichmann“. Unter dem Namen Wichmann läuft die Bäckerei heute nicht mehr. Dennoch kennen die Colnrader diese Bäckerei noch unter diesem Namen: Die Landfrauen nutzten die Gelegenheit und legten dort eine Pause ein. Dort berichteten Schäfer und Lehnhof weiter: über Firmen und Ärzte, die in Colnrade ansässig waren, was es damals gab und was es dafür heute gibt. Die eine oder andere Landfrau konnte auch noch etwas zu den alten Zeiten aus Colnrade erzählen.
Das nächste Ziel war der zehn Meter hohe „Butscherberg“. Von dort ging es weiter bis zur kleinen Brücke, die über den Holtorfer Bach führt, vorbei an der alten Mühle, die 1936 abgebrannt ist. Weiter ging es mit kleinen Erzählungen Richtung Friedhof. Durchschnittlich acht bis zehn Beerdigung im Jahr würden dort stattfinden, erfuhren die Landfrauen. Es wurden zwischenzeitlich zum Beispiel Zimtbäume angepflanzt, da der Friedhof später auch zum Verweilen als Ruhe- und Gedenkmöglichkeit genutzt werden solle.
Schriftführerin Annette Wöbse überreichte am Ende den beiden Gästeführern kleine Präsente für die Organisation und Führung.
