Mit sieben Judoka nahm der SC Wildeshausen an der Kreiseinzelmeisterschaft der Altersklassen U 12 und U 15 in Rastede teil. Bei den Mädchen U 15 hatte Vicoria Dartsch in ihrem Pool keine großen Probleme, gewann alle Kämpfe und wurde somit Kreismeisterin. Lauryn Weiland gelang es nicht, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, so dass sie sich am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. Auch Artur Rott stieß auf Gegner, die ihm vom Kampfstil her nicht so gut lagen. Mit einem Sieg lag er ebenfalls auf Rang drei. Fabian Stolle hatte indes in seinem Pool keinerlei Probleme und siegte souverän in allen Kämpfen. In der U-12-Klasse traten Gina Bialas, T om Rauschenberger und Nick Köppen an . Bialas zeigte eine starke Leistung, gewann drei von vier Kämpfen und wurde Zweite. Mit der gleichen Bilanz feierte Rauschenberger einen ersten Platz. Köppen wurde Zweiter. Durch ihre guten Platzierungen haben sich somit alle Wildeshauser für die Bezirkseinzelmeisterschaft qualifiziert.

Auf den Bezirksmeisterschaften der Turnerinnen in Hage bei Osnabrück traten auch einige Turnerinnen des Wardenburger TV in den Leistungsklassen P 5 und AK 7 an. Line Seehase (Jahrgang 2004) wurde Bezirksmeisterin in ihrem Jahrgang. Sie lieferte mit der Optimalpunktzahl von 15,00 die beste Reckübung des gesamten Wettkampfes ab. Auch ihre Bodenübung wurde mit 14,85 Punkten am besten bewertet. Rieke Alberding sicherte sich Platz drei. Laura Sophie Müller (2005) holte Platz vier und verpasste aufgrund eines Sturzes am Balken das Treppchen. Pia Böhme (2003) erturnte Platz zehn und rutschte beim Reck ab, was sie insgesamt 2,5 Punkte kostete. In den Jahrgängen starteten jeweils zwischen 20 und 30 Turnerinnen aus dem gesamten Bezirk Weser-Ems. Paula Heim und Pascale Willms (beide 2006) belegten die Plätze fünf und sechs. „Wir sind zufrieden mit unseren jungen Schützlingen“, sagte Trainerin Denise Dittmer.

Sehr überschaubar waren in diesem Jahr die Teilnehmerzahlen bei der Clubmeisterschaft des Golf-Clubs Wildeshauser Geest: Nur 16 Männer und sechs Frauen spielten um die Pokale. Dabei konnten Renate Fuchs und Tjard Wildeboer ihre Titel erfolgreich verteidigen. Das beste Ergebnis aller Teilnehmer schaffte Fuchs (Handicap 6,9) mit 170 Schlägen, während Wildeboer (11,2) für seinen Meistertitel 175 Schläge benötigte. Auf den Plätzen zwei und drei bei den Frauen folgten Sonja Nordloh und Christa Grimjes, bei den Männern Suk Tae Dong und Günter Ahrens. Das beste Nettoergebnis erreichte Friedrich Niermann.

Was die meisten Golfer nie erreichen, gelang Ursula Deiwiks vom Golf-Club Oldenburger Land: Sie spielte ein „Hole in One“. An der Bahn sechs ihrer Heimatanlage, einem 127-Meter-Par 3, landete der Ball nach dem Abschlag direkt im Loch.

Noch nie hatten die Fußballerinnen des Ahlhorner SV einen so großen Medienrummel zu einem Kreisligaspiel. Gegen Kickers Ganderkesee hätte ASV-Trainer Wolfgang Spielberger vor lauter Kameras beinahe den Durchblick verloren. „Jetzt habe ich einen Eindruck, wie sich Bundesliga-Trainer fühlen müssen“, scherzte Spielberger. Der Trainer und seine Mannschaft standen im Mittelpunkt der Kampagne „Gib dem Amateurfußball (D)ein Gesicht“ des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Ob beim Aufwärmen, Spielen, der taktischen Ansprache oder Jubeln – beinahe jede Ahlhorner Aktion wurde an diesem Tag per Kamera festgehalten. Dabei setzte das DFB-Filmteam sogar eine Drohne ein oder befestigte Kameras auf den Köpfen der Spielerinnen. Das Ergebnis der Dreharbeiten ist später als Imagefilm im Fernsehen oder im Internet zu sehen“, erklärte Stephan Brause vom DFB.