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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Die 48er erinnern sich

24.04.2018

Großer Einsatz im „Zwergenland“: Fast 90 Eltern und Kinder haben sich in dem Wildeshauser Waldorfkindergarten zum ersten Gartentag im neuen Jahr getroffen. Jeweils im Frühling und im Herbst wird das Grundstück des Kindergartens gemeinsam gesäubert, gereinigt und notwendige Arbeiten an den Spielgeräten vorgenommen. In diesem Jahr wurden unter anderem die Vorarbeiten für eine neue Gartenhütte getätigt. „Im Team gemeinsam etwas zu schaffen ist für alle Beteiligten eine tolle Sache“, sei die einhellige Meinung des Gartenkreises der Eltern gewesen, berichtet Helfer Christoph Hülsmann.

Im Anschluss freuten sich alle Beteiligten über ein gemeinsames Mittagessen mit Kräuterquark und Pellkartoffeln.

Wiedersehen unter alten Klassenkameraden: Elf Frauen und Männer der Abschlussklasse der damaligen Wildeshauser Mittelschule von 1948 sind zu einem Klassentreffen im Landhaus Thurm-Meyer zusammengekommen. Anwesend waren Bernard Debbeler, Lore von Otte, Walter Dellwisch, Manfred Rollié, Gisela Frey, Hanna Hartmann, Horst Hartmann, Lucia Hengemühle, Hans-Georg Heitzhausen, Waltraut Schauer und Hildegard Jacobi. Insgesamt waren es damals 18 Schülerinnen und Schüler, die ihren Abschluss an der Mittelschule am Marschweg gemacht haben. Die Treffen haben Tradition: 25 Jahre nach Schulabschluss, 1973, hatte Wildeshausens Altbürgermeister Rollié eine erste Zusammenkunft organisiert. Seit 18 Jahren ist Bernard Debbeler federführend bei den Treffen. Seitdem kommen die ehemaligen Schüler alle paar Jahre zusammen. Früher wurden kleine Touren, beispielsweise nach Gut Spascher Sand, gemacht. Bei diesem Treffen saß die Abschlussklasse ’48 lieber etwas ruhiger zusammen, um Erinnerungen zu teilen.

14 Jugendliche haben sich im Fischerheim eingefunden, um ihren Beitrag zur Aktion „Saubere Landschaft“ zu leisten. In Zweier- und Dreiergruppen ging es an die Vereinsgewässer. Unter den Augen der Begleitpersonen wurde die Umgebung nach Abfällen durchforstet. Von „A“ wie Angelmaterial über „G“ wie Grill und Gartenstuhl bis „Z“ wie Zuckermaisdosen war alles dabei, berichtete Hartmut Pokorny vom Fischereiverein Wildeshausen. „Die Säcke füllten sich mit jeglicher Art Müll. Alles Dinge, die in den Hausmüll oder auf den Wertstoffhof gehören und nicht in unsere Umwelt. Wieder ein großer Berg Müll, den die Jugendgruppe da zusammengetragen hat.“ Es sei immer erstaunlich, was alles so in die Umwelt geworfen werde. Es sei aber auch schön zu sehen, dass sich genügend Freiwillige melden, die diesem Müll entgegentreten. „Diese Verhaltensgrundsätze im Umgang mit der Natur sind wichtige Eckpfeiler für die Erhaltung und Pflege, die die Jugendwarte und der Verein stets lehren und sensibilisieren.“ Im Fischereiverein gehe es nicht nur ums Angeln, sondern auch um die Pflege der Landschaft.

Abwechslung im Schulalltag hatte jetzt die Abschlussklasse der Fachschule Heilerziehungspflege Wildeshausen: Im Rahmen ihres Politikunterrichtes haben die Schülerinnen und Schüler einen Tag in der Landeshauptstadt Hannover verbracht. Mit dem Bus ging es zunächst in Richtung Niedersächsischer Landtag. „Ganz schön groß“, „Cool“, „Wahnsinn“, „Wow“ war dort zu hören, als die Schüler den Plenarsaal erkundeten, berichtete Schulleiter Ingo Tietmann. Insbesondere die Plätze am Rednerpult, an denen die Schüler sich als politischer Redenschwinger ausprobieren konnten, waren heiß begehrt. Nach der Landtagsbesichtigung waren die Schüler sportlich etwas gefordert. Aufgrund des „Verdi“-Streiks im Öffentlichen Nahverkehr fiel die geplante U-Bahn-Fahrt aus und so mussten die fünf Kilometer zum nächsten Termin, dem Landesverband der Lebenshilfe Niedersachsen, zu Fuß zurückgelegt werden. Trotz der Verspätung wurden die Schüler am Ziel herzlich von Geschäftsführer Holger Stolz begrüßt. Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Keksen und Getränken erfuhren die Schüler hier unter anderem, wie Sozialpolitik und Interessenvertretung von Menschen mit geistiger Behinderung konkret funktioniert.

Auf der 90-minütigen Rückfahrt im Bus wurde der Tag dann in Ruhe reflektiert und analysiert.

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